Austausch und Projektarbeit im Schuljahr 2014/15

Nachhaltige Arbeit in Göttingen

Die bolivianischen Gastschülerinnen und die deutschen Schülerinnen werden am Projekt "Von der Utopie zur Realität" in Göttingen arbeiten. Die „Netzwerkgründungen“ in Sucre/Bolivien und Göttingen/Deutschland tragen sehr dazu bei, dass das Projekt ein hohes Maß an Nachhaltigkeit enthält. Die Weiterführung des Projektes sichert die Vernetzung lokaler Aktivitäten von weltkirchlich und entwicklungspolitisch aktiven Gruppen.

Darüberhinaus findet von November bis Januar wöchentlich ein doppelstündiges Seminar für die  (deutschen und) bolivianischen Teilnehmer statt. Ein weiteres Projekt zum Thema Menschenrechte, das die Teilnehmer kennen lernen, ist "Friedenstaube Nr. 33" in Zusammenarbeit mit dem Künstler Richard Hillinger. Von November 2014 bis Ende Januar 2015 findet wieder in Kooperation mit der VHS Göttingen ein Deutschkurs für die bolivianischen Gastschülerinnen statt.

Teilnehmerinnen in Göttingen 2014/15

  • Clara Dörholt - Nicole Alejandra Gómez Orellana
  • Nina Thieme - Alejandra Estephany Gómez Orellana

Wir danken dem Katholischen Fonds für die finanzielle Unterstützung!

Kurs "Deutsch als Fremdsprache"

Auch im Schuljahr 2014/15 wird wieder ein Deutschkurs für die bolivianischen Austauschschülerinnen und die beiden weißrussischen Stipendiatinnen in Zusammenarbeit mit der VHS in Göttingen angeboten.

Exkursion nach Berlin vom 02.- 04.01.2015

Göttinger Tafel e.V.

 

Weltladencafé Göttingen

 

Im Rahmen unseres Austausches mit Bolivien, haben wir zusammen mit den Gastschülerinnen ein soziales Praktikum gemacht. Das bedeutet , dass wir je dreimal beim Weltladen waren und dreimal bei der Göttinger Tafel. Ich fand das Praktikum auf jeden Fall eine gute Erfahrung und ich hab viel gelernt. Über das System des Weltladens und über die Arbeit bei der Göttinger Tafel. Ach fand ich es schön mit meiner Gastschülerin darüber zu sprechen, denn es gab auch keine großen Verständigungsprobleme. Dennoch denke ich, dass zwar der Weltladen eine tolle Sache ist, aber für ein Praktikum völlig ungeeignet.
Denn häufig hatten wir nichts zu tun und haben nur herum gesessen. Doch wenn dann haben wir zum Beispiel Milch geholt, über den Weltladen geredet und Dinge gemacht, die zum Ladenalltag gehören, wie Kaffee kochen und die Kasse bedienen. Das hat mir Spaß gemacht und es war interessant! 
In der Tafel war das ganz anders, denn wir haben nur kurz über das System gesprochen und dann haben wir richtig gearbeitet. Das fand ich persönlich wirklich toll! Wir haben den Leuten ihr Essen herausgegeben und mussten uns mit der schnellen Arbeit vertraut machen. Häufig konnten die Menschen auch kaum Deutsch oder haben nur leise gesprochen. Doch ich denke genau diese Probleme haben für mich die Arbeit ausgemacht! Ich finde es wichtig solche Erfahrungen zu machen und finde es eigentlich schade, dass wir zum Beispiel von der Schule aus nicht die Gelegenheit bekommen solch lebenswichtigen Erfahrungen zu machen. Umso glücklicher bin ich das mir diese Möglichkeit geboten wurde. Im Fazit kann ich sagen das ich tolle Erfahrungen gesammelt habe, der Weltladen sich für mich jedoch als ein eher ungeeigneter Praktikumsort entpuppt hat und dass ich mir vorstellen könnte bei beiden später mal einen ehrenamtlichen Job anzunehmen! Im Großen und Ganzen war also eine sehr tolle Erfahrung! Clara D.

Im Rahmen unseres Bolivien-Austausches haben wir ein kleines Praktikum gemacht, wo wir drei Mal zur Göttinger Tafel und drei Mal zum Weltladen gegangen sind. In der Tafel haben wir sehr viel mithelfen können, indem wir Vorbereitungen wie z.B. Waschpulver in Tüten füllen oder die Lebensmittel in Kästen packen und dann die Lebensmittel an die Bedürftigen ausgegeben haben. Die Arbeit war zwar oft stressig, allerdings hat es auch sehr viel Spaß gemacht, da alle sehr nett waren. Die Lebensmittelausgabe war an manchen Stellen aber auch schwierig, da manche Leute undeutlich oder zu leise gesprochen haben, sodass man nicht immer wusste, was von einem verlangt wurde. Im Weltladen war es auch sehr nett. Wir haben eine kleine Einführung für die Kasse, die Kaffeemaschine und die Arbeit dort generell bekommen, allerdings haben wir oft nur rumgesessen und uns unterhalten, da es schlicht und einfach nichts zu tun gab.

Im Großen und Ganzen fand ich, dass das Praktikum eine tolle Erfahrung war, die ich ohne den Austausch wahrscheinlich gar nicht gemacht hätte, allerdings fand ich, dass der Weltladen für so ein Praktikum nicht sehr geeignet war. Aber ich könnte mir gut vorstellen, später mal einen ehrenamtlichen Job anzunehmen, vielleicht sogar in einer dieser Einrichtungen! Nina T.

Considero realmente un aporte muy bueno para la formación de una persona y esque en realidad me agradó ser parte de seguramente pocas personas que puede hacer servicio y este tipo de prácticos. Me pareció muy bueno que hayan personas que lo hacen por simple voluntad y no sólo por obligación o un cumplimiento más; sin embargo el saber de hecho que como en cada país hay personas que necesitan de la ayuda de otras para obtener los alimentos del día  a día y que haya gente que las ayude...y apoye es realmente reconfortante, no sólo para ellos mismos, sino para muchos otros ya que son parte de un pueblo, ciudad o estado y con ello les hacen saber que como personas realmente importan y más que eso....que tienen el derecho al alimento. Opino también que el gobierno de alemania que se encarga de hacer posible esto con la ayuda de los supermercados quienes son los que aportan con los alimentos, hacen un buen trabajo; si bien no hay en cantidad para todos, logra abastecer y saciar a los frupos de personas dentro de una sociedad, que no puede comprar por falta de recursos económicos.
En el transcurso de los días mientras iba realizando los prácticos pude darme cuenta que para las personas extranjeras o tanto así como estudiantes también les sirve para practicar el lenguaje y el vocabulario; puede ser entablando una conversación con una persona o simplemente con hablar con los clientes y saber que es lo que necesitan o quieren. Vale recalcar también que hay un punto de suma importancia que es "el ser amable o cordial" con los clientes que muchas veces lo olvidamos o simplemente lo dejamos pasar de largo.....y eso no está muy bien por más que el cliente o la persona a la cual esté atendiendo, sea de esa manera; usted no debería serlo y pues muchas veces he visto que ese problema no pase seguido en alemania y eso es totalmente bueno; en conclusión el práctico me ayudo en el vocabulario y practica verbal con personas que no conocia....a saber que en alemania también hay gente que necesita ayuda y que se les brinda la misma. Me gusto mucho y agradesco haber formado parte de este práctico. Nicole G.

Abschlussbesprechung im Weltladencafé Göttingen am 10.02.2015