Berlin

Berliner Mauerweg: Vom Checkpoint Chalie zum Potsdamer Platz und weiter zum Brandenburger Tor

Die Markierung des innerstädtischen Mauerverlaufs ist durch eine Doppelpflastersteinreihe im öffentlichen Straßenland realisiert. Der "Checkpoint Charlie" war der bekannteste Grenzübergang in Berlin, der lediglich für Ausländer, Diplomaten sowie Angehörige der alliierten Streitkräfte offen war.

Auf dem Gelände der „Topographie des Terrors“, neben dem Martin-Gropius-Bau und unweit des Potsdamer Platzes, befanden sich von 1933 bis 1945 die Zentralen des nationalsozialistischen Terrors: die Geheime Staatspolizei mit eigenem Gefängnis, die SS-Führung, der Sicherheitsdienst der SS (SD) und das Reichssicherheitshauptamt. Die Ausstellung „Topographie des Terrors“ befindet sich in einem Ausgrabungsgang entlang der baulichen Überreste an der früheren Prinz-Albrecht-Straße. Sie dokumentiert die Geschichte der in unmittelbarer Nähe des NS-Regierungsviertels angesiedelten Terrorinstitutionen und der von hier ausgegangenen Verbrechen.

Der Potsdamer Platz galt um 1930 als der verkehrsreichste Platz in Europa - umgeben von Hotels, Restaurants und Geschäften. Nach der Besetzung Berlins durch die Siegermächte des Zweiten Weltkriegs trafen an dem stark zerstörten Platz britischer, amerikanischer und sowjetischer Sektor zusammen.

Das Holocaust-Mahnmal besteht aus einem wellenförmigen Feld mit rund 2700 Stelen und soll die Besucher mit dieser abstrakten Form zum Nachdenken anregen. Der unter dem Holocaust-Mahnmal gelegene "Ort der Information" dokumentiert die Verfolgung und Vernichtung der europäischen Juden.

Das Brandenburger Tor kann auf eine rund 200jährige Geschichte zurückblicken. War es bis zum Jahre 1989 ein Symbol für die Teilung Berlins und Deutschlands, ist es heute ein Nationalsymbol für die Einheit und somit eines der berühmtesten Wahrzeichen der Stadt. 

Das Reichstagsgebäude ist eine der meistbesuchten Sehenswürdigkeiten Berlins. Seit dem Umzug der Regierung von Bonn nach Berlin wurden mehr als 15 Millionen Besucher gezählt. Vor allem die gläserne Kuppel ist eine Attraktion für Berliner und Touristen.

Besuch im Bundestag - Vom Rhein an die Spree

Vor 17 Jahren zog der Bundestag von Bonn nach Berlin um – in ein neues Parlamentsviertel. Den Auftakt dazu bot die Wiedereröffnung des neu gestalteten Reichstagsgebäudes am 19. April 1999. Der britische Architekt Lord Norman Foster überreichte damals dem Bundestagspräsidenten Wolfgang Thierse (SPD) den symbolischen Schlüssel für das Gebäude: der Beginn der Berliner Republik.