Klimamacher International! Ein chinesisch-deutsches Projekt der Stiftung „Mercator“, Essen

- Wie sieht die Stadt aus, in der ich leben möchte? - Unser Wasserprojekt mit der NFLS Nanjing (Partnerschule des Hainberg Gymnasiums)

Tafel mit Projekt Bezeichnung

Wir, der Chinesisch-Grundkurs des 11. Jahrgangs, führen derzeit zusammen mit einem Kurs unserer Partnerschule ein Projekt zum Thema „Wasser“ durch. Dieses Projekt haben unsere Lehrerinnen beider Schulen bei der „Mercator- Stiftung“ für uns beantragt (Hinweis: Umfangreiche Informationen zur Stiftung Mercator und zum Projekt finden Sie hier). 

Unter dem Titel „Wie sieht die Stadt aus, in der ich leben möchte“ arbeiten die Kurse zurzeit unter dem Thema „Wasser“ zu verschiedenen Unterthemen. Während der unser Partnerkurs zum Thema „Oberflächengewässer in Nanjing“ arbeitet, beschäftigen wir uns gleichzeitig  mit Trink- und Brauchwasser vor allem im regionalen Raum. Unsere Informationen veröffentlichen wir auf einem eigens dafür eingerichteten Blog (www.wpgn.tk). 

Zu diesem Projekt gehört auch ein jeweils zweiwöchiger Austausch zur gemeinsamen Projektarbeit, das bedeutet, dass wir im April (23.04. bis 04.05.12) 12 chinesische Gastschüler in Göttingen zu Besuch haben und selber im Juni zwei Wochen in Nanjing verbringen dürfen. Für den Aufenthalt der Chinesen bei uns sind u. a. eine Exkursion in den Harz sowie eine hydrologische/geologische Führung durch den Hainberg geplant (siehe Programm).

Angeleitet und begleitet wird das Projekt von Frau Schlieper und Herrn Becker (HG) sowie Frau Lu und Frau Zhang (NFLS).

Statements der Kursteilnehmer:

eine übergossene Pflanze in der Schule. Ein Beispiel für Wasserverschwendung
eine übergossene Pflanze in der Schule. Ein Beispiel für Wasserverschwendung
sauberes trinkbares Leitungswasser ist für uns eine Selbstverständlichkeit...

Maximilian Klischat, 17: „Das Thema „Wasser“, aber vor allem auch der zukünftige Umgang mit dem „Brauch- und Nutzwasser“ ist mir besonders wichtig. Wir haben uns bereits ausführlich über das Göttinger Abwasser informiert, uns auch mit dem zuständigen Amt in Verbindung gesetzt sowie mit ihnen eine kleine Exkursion geplant. Auch haben wir uns zu dem Austausch mit den chinesischen Gastschülern unsere Gedanken gemacht und uns intensiv mit dem Programm auseinandergesetzt. Ich freue mich jetzt schon auf die gemeinsame Arbeit.“

Jannika Hesse, 17: „Unser interkulturelles Interesse können wir über viele verschiedene Themen ausdrücken. Wir nehmen das Thema Wasser, ein Thema mit steigender Relevanz im globalen Leben, also auch als Anlass für einen Austausch zwischen zwei Kulturen, zwei Sprachen und vielen verschiedenen Menschen, die alle gemeinsam an der Verbesserung arbeiten. Wir als Schüler haben so also eine Möglichkeit global aktiv zu werden.“

Thalea Specht, 17: „Das Thema Wasser ist sehr wichtig, da man ohne Wasser nicht leben kann. Wenn wir unsere Wasserreserven jetzt verbrauchen, können wir in Zukunft nicht mehr vernünftig leben, deswegen freue ich mich darauf, etwas über unseren Wasserverbrauch und unsere Wasserverschmutzung zu erfahren und das mit China zu vergleichen und über Verbesserungen zu diskutieren.“

Yushen Zhang, 17: ”Wie das chinesische Sprichwort sagt, "Man kann einen Tag ohne Nahrung überleben, aber nicht ohne Wasser" ist das Trinken bzw. das Wasserverbrauchen das Normalste im täglichen Leben. Jedoch beim Benutzen des Wassers sollte man auf viele Dinge aufpassen. Ich finde das Projekt sehr gut, da man dabei nicht nur Spaß hat, sondern auch sehr wichtige Erkenntnisse gewinnt...“

Julia Biastoch, 16: "Wasser ist ein Thema, über das man im Alltag eigentlich kaum nachdenkt, obwohl es sehr wichtig ist. Sowohl wirtschaftlich als auch ökonomisch spielt es eine überaus bedeutsame Rolle. China gilt generell als ein Land der Extrema und in einem Staat, in dem so viele Menschen leben, ist es nicht nur interessant, sondern auch wichtig, die Nutzung von Wasser zu analysieren. Außerdem ist es toll, dass wir auf diese Weise noch einmal mit den Nanjinger Schülern zusammenarbeiten können und nicht nur etwas über die Umwelt lernen, sondern auch unser Chinesisch verbessern."

Marie Hehlke, 17: „Wasser benutzen wir täglich. Oft unbewusst. Jedoch sollten wir viel bewusster damit umgehen und auch dem entsprechend handeln. Durch unser Projekt bekommen wir die Möglichkeit, sogar global aktiv zu werden und uns viel bewusster darüber zu werden, wie wir nachhaltig mit Wasser umgehen können. Durch den interkulturellen Austausch mit chinesischen Schülern lernen wir auch, wie Wasser in anderen Kulturen benutzt wird und wie besonders wir Jugendlichen nachhaltiger mit diesem wichtigem Rohstoff umgehen können.“

Benjamin Hennies, 15: „Wasser ist eine sehr wichtiger Bestandteil des Lebens, was man auch daran sieht, dass zwei Drittel des menschlichen Körpers aus Wasser bestehen. Ich denke, es ist sehr interessant, etwas darüber lernen, wie wir mit unserem Wasser umgehen, z.B. mit Abwasser in der Kläranlage oder die Aufbereitung von Wasser. Auch der Vergleich mit China ist sehr spannend. Ich finde es auch toll, dass die Mercator-Stiftung es uns ermöglicht, im Rahmen des Projekt, noch einmal nach China zu fliegen.“

Alina Weller, 16: „Wasser ist der wichtigste Rohstoff zum Überleben aller Lebewesen. Ich habe das Thema schon einmal kurz in der Schule behandelt und fand es sehr interessant. Deshalb freue ich mich durch unser Wasserprojekt einen intensiveren Einblick in das Thema gewinnen zu können und etwas über den weltweiten Umgang mit Wasser-speziell in China- zu erfahren. Unser Wasserbewusstsein wird sich sicherlich verändern. Ich hoffe, dass dies ebenfalls auf die Menschen in unserem Umfeld Auswirkungen hat und uns zu nachhaltigerer Behandlung der begrenzten Ressource Wasser anleitet.“

Text und Bilder: Jannika Hesse und Thalea Specht, Grundkurs Chinesisch, (SLP) Jg. 11