WELT:KLASSE Göttingen in Wase/Yunnan/China

 

Zunächst war da unsere Zeit im Dorf, Shang Qing village. Wir wohnten jeweils zu zweit in einem Zimmer bei einer der Familien im Dorf. Außerdem trafen wir im Dorf auf 4 chinesische Studenten aus der Stadt, die für die 2 Wochen mit an dem Wiederaufforstungsprojekt arbeiteten. Es wurde dreimal täglich von „Grandmother", wie wir sie nur nannten, gekocht. Das Essen war zwar sehr anders, es gab zu jeder Mahlzeit Reis und nie Brot, aber es schmeckte mir sehr gut.

Wir arbeiteten in der Regel am Vor- und Nachmittag, etwa jeweils 1 ½ Stunden, immer zu zweit, in chinesisch-deutschen Pärchen. Wenn wir nicht arbeiteten unternahmen wir etwas im Dorf oder der Umgebung, wie z. B. eine Bootstour, den Markt im nächsten Dorf besuchen oder Ochsenkarren fahren.

Mir hat diese Zeit im Dorf sehr gut gefallen, besonders unser Kontakt mit den Bewohnern. Die beiden Besitzer unseres Hauses waren sehr freundlich, wir konnten uns zwar nicht durch Sprache mit ihnen unterhalten, aber irgendwie verstand man dann doch immer was der Andere wollte. An einem Nachmittag hatten wir die Möglichkeit die Dorfbewohner zu interviewen. Das hat uns allen sehr viel Spaß gemacht. Unsere Koordinatorin übersetzte die Fragen und Antworten, es wurde viel gelacht und sich zugelächelt. Die Fragen der Dorfbewohner zeigten, dass auch sie Interesse hatten etwas von einem anderen Land und einer Kultur zu erfahren. (Paula)