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Programm und Fotos 2010

12.-15.05.2010: Kloster Haein-sa

Der Haein-sa Tempel liegt im Gayasan Nationalpark. Er wurde im Jahr 802 gebaut. Was diesen Tempel auszeichnet ist, ist die Sammlung von über 80.000 hölzernen Druckstöcken der Tripitaka Koreana der umfassendsten Sammlung buddhistischer Schriften in Ostasien. Die Druckstöcke, die 1251 als Ausdruck der Bitte zur Abwehr der Mongoleninvasion fertig gestellt wurden, sind in sehr gutem Zustand erhalten geblieben und bilden die Grundlage der maßgebenden Ausgaben buddhistischer Schriften. Im Jahr 1995 wurden die Druckstöcke der Tripitaka Koreana und deren Lagerhaus (Janggyeong Panjeong)  von der UNESCO zum Weltkulturerbe erklärt. Das Janggyeong Panjeong ist das einzige Gebäude der Welt, das speziell zur Lagerung von hölzernen Druckstöcken konzipiert wurde. Das Gebäude ist so entworfen, dass Temperatur, Ventilation und Feuchtigkeit kontrolliert werden können, indem man die Vorteile der jeweiligen natürlichen Wetterbedingungen ausnutzt.

17.05.2010: Cheonggyecheon

Nach dem Koreakrieg entstand am Cheonggyecheon ein Barackenviertel. In den 1960er und 1970er wurde der Fluss zunächst zubetoniert und schließlich eine Hochautobahn über den bereits zubetonierten  Fluss gebaut. Um Seoul zu einer umweltfreundlicheren Stadt zu machen, wurde in nur zwei Jahren (2003-05) ein riesiges Renaturierungsprojekt umgesetzt.

Die Gwangtonggyo Brücke, einst die größte der Stadt, wurde 1410 von König Taejong als Hauptverkehrsweg für die königliche Familie und die Minister gebaut.

Das Banchado mit seinem königlichen Hofstaat von 1.719 Personen und 779 Pferden wurde als 192 m langes Wandgemälde reproduziert. Es zeigt die Rangordnung, die das Gefolge König Jeongjos bei dessen achttägiger Pilgerreise zum Grab seines Vaters (1795) einnahm.

Cheonggyecheon 1910
Cheonggyecheon 2005
Cheonggyecheon 1960
Cheonggyecheon 2007
Cheonggyecheon 1967
Cheonggyecheon 2010
Cheonggyecheon 1972
Cheonggyecheon 2010

18.05.2010: HANSTYLE

Hanbok refers to the traditional clothing of Korea. Hanbok was developed over a long period of time by Korean people on the Korean peninsula. Korean people, who are descendents of Mongolians and use a Ural-Altaic language, had characteristics of northern nomadic tribes in their overall lifestyle. Hanbok, the cultural clothing of Korea, was established as a part of the unique living culture of Korea, influenced by the geographical and climatic natures of Korean peninsula, and handed down to present times. Hanbok is also called Korean traditional clothes or folk clothes. Hanbok has the basic structure of jeogori (jacket) and baji (trousers), showing Northern Scythian natures. The style of Hanbok is closer to the style of nomadic tribes in the countries bordering on Western China, who wore jeogori and baji, than that of the agricultural society of China where people wore jeogori and chima (skirt). The origin of Hanbok can be found in a wall painting of an ancient tomb of Goguryeo. Clay Figures from Old Tombs The basic structure of Hanbok is similar to the basic clothing of the northern horse-riding nomadic tribes, and was developed to be suitable for a cold climate and a nomadic life. Jeogori stretches down to the waist, with long and narrow sleeves for both men and women. Koreans wore wide or narrow baji, adjusted their dress with a belt or a leather strap, put jeolpungmo or dugeon over their head, and wore long boots called wha that were made for horse-riding. The clothing culture of Korea was influenced by new clothing cultures through multiple invasions from foreign countries, but its basic structure is well-preserved in its history.

Korean Spirit & Culture Promotion Project is a non-for-profit organization that was formed in September, 2005 to promote Korean history and culture to the wider world. (www.kscpp.net)

19.05.2010: Fahrt auf dem Han-Fluss

Eine Dampferfahrt mit einem der Ausflugboote ist der beste Weg, die Umgebung des Flusses, der mitten durch die Stadt Seoul fließt, zu genießen. Derzeit werde das ganze Jahr über zwischen Yanghwa und Jamsil 6 verschiedene Rundfahrten angeboten. Auf der Strecke gibt es vier Anlegestellen zum Ein- und Aussteigen: Yeouido, Jamsil, Nanji, und Yanghwa sowie zwei verschiedene Touren: Rundfahrten, deren Ab- und Anlegestelle identisch sind oder Einzelfahrten, die in Yeouido beginnen und nach einem Zwischenstop an der Flussinsel Ttukseom in Jamsil enden oder in umgekehrter Richtung verlaufen. Auf der Dampferfahrt kommt man an den Flussinseln, den Uferparkanlagen, dem 63 Gebäude, Namsan Tower, Jamsil Olympiastadion und vielen anderen Sehenswürdigkeiten vorbei.

21.05.2010: Bukchon Hanok Dorf

Bukchon, das nördliche Dorf, ist ein traditionelles Wohnviertel zwischen dem Gyeongbogung Palast, dem Changdeokgung Palast und dem Jongmyo Schrein. Seine 600-jährige Geschichte umspannt die Geschichte der Hauptstadt.

22.05.2010: Garden 5

garden5 is an one-stop cultural complex where has about 6,000 compartment stores, multiplex theatre, book store, exhibition hall, spa, and other supplemental facilities such as production, sales for various industrial materials, distribution, and support facilities. You can enjoy whatever you want - shopping, entertainment, leisure, technology, culture - at reasonable prices.    http://www.garden5.com/

23.05.2010: Seolleung & Jeongneung Tombs

The Seolleung and Jeongneung tombs are the burial grounds of two Joseon kings and one Joseon queen. The westernmost tomb (at far left on the map) belongs to King Seongjong (r. 1469-94), the ninth king of the Joseon dynasty. His first wife, Queen Han, died at age 18 and is buried near Munsan, north of Seoul. Another wife, Queen Yun, is buried here because she gave birth the the king's second son (the future King Jungjong) in 1506. Queen Yun outlived her husband by 35 years and was buried in a splendid tomb to the east of her husband (image 5). Her grave has a stone fence encircling the mound, whereas her husband's tomb, on the left, has a retaining wall as well. Statues of civilian and military officials and their horses stand at attention in front of the graves. South of the tombs is a single T-shaped shrine of the type commonly found at Joseon-era royal tombs. There are also several ancillary buildings for storing material used in sacrifices.

23.05.2010: Aquarium

Ocean Theme Park

It is the greatest theme aquarium in Korea, with 2,500 tons of water, and 40,000 marine wildlife of 650 species.

24.05.2010: Samulnori

Samulnori ist eine traditionelle koreanische Art der Percussionsmusik. Ein Samulnoriensemble umfasst die Instrumente Buk (Trommel), Kkwangguari (kleiner Gong), Jing (großer Gong) und Changgo (sanduhrförmige Trommel).

Samul bedeutet "vier Sachen" und nori bedeutet "spielen". Der Ursprung der Musik kann anhand der Volksinstrumente, die bei der Samulnori zum Einsatz kommen, verfolgt werden. Die musikalischen Leistungen des "pungmulnori" der Landwirte ist dem der Samulnori ähnlich. Viele Jahrhunderte bis zum Ausbruch des Korea-Krieges wanderten  Unterhaltungskünstler, die so genannten Nongak, durch ganz Korea. Nach dem Verkünden ihrer Ankunft an der Hauptleitung eines Dorfes, blieben sie für einige Tage und Nächte und führten auf dem Dorfplatz Dramen, Marionettenspiele, akrobatischen Tanz sowie schamanische Riten auf. Nachdem die Unterhaltungskünstler die schlechten Geister vertrieben hatten und die guten Geister befohlen wurden zu kommen, kamen auch die Dorfbewohner hinzu und überwachten ihre Taten selbst in der Nacht. Diese Versammlungen waren ein integraler und wichtiger Bestandteil der Lebensbestätigung für die Leute dieser koreanischen Dörfer für viele Jahrhunderte.

24.05.2010: DMZ

Seit 1953 teilt die demilitarisierte Zone (DMZ) die koreanische Halbinsel in zwei Hälften. Sie trennt die kommunistische Demokratische Volksrepublik Korea (DPRK von Democratic People's Republic of Korea) im Norden und die demokratische gewählte Republik Korea (ROK, Republic of Korea) im Süden. Die demilitarisierte Zone wurde nach dem drei Jahre dauernden Koreakrieg, der am 27. Juli 1953 endete, eingerichtet. Sie ist 248 km lang und ungefähr 4 km breit.

Abgesehen von Panmunjom und der Joint Security Area ist die demilitarisierte Zone neben einer großen Zahl von Landminen und der mitunter unberührtesten Natur in der Welt ziemlich leer. Auf beiden Seiten der demilitarisierten Zone sind mehr als eine Million Soldaten stationiert um ihre Seite stark zu beschützen und die größte sich direkt widersprechende militärische Einrichtung der Welt zu repräsentieren.

Das Odusan Unification Observatory liegt in 118 m ü. NN auf dem Berg Odu oberhalb der Mündung des Im-Jin Flusses in den Han Fluss. Die Entfernung nach Nordkorea beträgt etwa 3,5 km Luftlinie.

Blick vom Odusan nach Nordkorea
Gaeseong Industrie Komplex in Nordkorea
Grundschulklassenraum in Nordkorea
Schlafzimmer der Mittelschicht

25.05.2010: Das "Blaue Haus"

Das Erkennungszeichen des “Blauen Hauses”, dem Zentrum der politischen Macht im modernen Korea, sind seine blauen Ziegel. Man sieht sie sofort, wenn man sich dem Gebäudekomplex von der Straße aus nähert. Die blauen Ziegel und die geschwungene Dachform bilden ein harmonisches Bild mit dem dahinter liegenden Berg Bugaksan. Dieses Gebäude ist zu einem Symbol für das Land geworden.

26.05.2010: N Seoul Tower

Der N Seoul Tower ist ein der Öffentlichkeit zugänglicher Fernsehturm in der südkoreanischen Hauptstadt Seoul. Der 236,70 Meter hohe Turm steht auf 243 m ü. N.N. des Berges Namsan. Deshalb nennen Koreaner den Turm häufig auch Namsan Tower.

26.05.2010: Changdeokgung Palast

Der Changdeokgung (Palast der glänzenden Tugend) ist einer von fünf noch erhaltenen Königspalästen aus der Joseon-Dynastie in Südkoreas Hauptstadt Seoul. Der Changdeokgung wurde zwischen 1405 und 1412 als zweiter Palast neben dem Gyeongbokgung (Palast des glänzenden Glücks), der eigentlichen Hauptresidenz der Joseon-Dynastie, von dem König "Taejong" errichtet. Da er östlich des Gyeongbokgung liegt, wurde der Changdeokgung auch Dongwol (Ostpalast) genannt. Bis er 1592 in der Hideyoshi-Invasion von kriegerischen Japanern in Brand gesetzt und 19 Jahre später vom 15. König Kwan Naegum erstmals wieder errichtet wurde. Nach der Wiedererrichtung diente er im Jahre 1872 als königliche Residenz und Sitz der Regierung. Ab 1907 lebte im Changdeokgung Koreas letzter König, König Sunjong. Auch nach seinem Rücktritt 1910 und seinem Tod 1926 lebten hier die letzten Mitglieder der königlichen Familie bis 1989. Bis zur Amtszeit des vorletzten Königs sollten 13 Herrscher im Palast wohnhaft gewesen sein. 1997 wurde der Palast in die Liste des Weltkultur- und Naturerbes der Menschheit der UNESCO aufgenommen.

27.05.2010: Abschiedsfeier

28.05.2010: DAEWON - Incheon - Frankfurt - Göttingen

DAEWON
Incheon Ariport
Boing 747 (Flug: KE 905)
Start: Incheon Airport