Förderverein UNDUGU

Lwandai Secondary School 1996
Lwandai Secondary School 2015

Der Förderverein UNDUGU (Geschwisterschaft, Freundschaft) wurde im Jahre 1988 mit dem Ziel der Förderung von Bildung und gegenseitigem Lernen durch interkulturelle Begegnungen, speziell mit der Lwandai Secondary School (LSS) in Mlalo/ Tansania, gegründet. Er hat z. Zt. ca. 80 Mitglieder. Dem Verein können SchülerInnen, LehrerInnen und Eltern jederzeit beitreten.

Der Ort Mlalo ist eine Siedlung von ca. 13.000 Einwohnern und liegt im Nordosten Tansanias in den Usambara-Bergen. Die LSS ist eine Internatsschule in der Trägerschaft der Evangelisch-Lutherischen Kirche Tansanias (ELCT-NED).Zur Zeit besuchen ca. 660 Schüler und Schülerinnen diese Schule. Sie werden von 30 LehrerInnen (Stand 2012) unterrichtet.

Es finden regelmäßig alle zwei Jahre Fahrten vom Hainberg-Gymnasium zur LSS statt. Zwei Lehrkräfte mit 10 bis 12 SchülerInnen fahren für drei Wochen nach Tansania und verbringen dabei mindestens eine Woche an der Partnerschule. In unregelmäßigen Abständen wird eine kleine Gruppe Lehrer und SchülerInnen von dort nach Göttingen eingeladen.

Ein weiterer Schwerpunkt der Arbeit des Vereins ist die finanzielle Unterstützung der Partnerschule bei der Realisierung größerer Projekte. So wird bspw. im Moment der Bau eines Mädchenschlaftraktes mit 10 Zimmern à 6 Betten und einem dazugehörigem Sanitärbereich (Waschraum, Duschen und Toiletten) finanziert. In den zurückliegenden Jahren wurde Geld für die Ausstattung von Klassen- und Schlafräumen, zur Anschaffung von Unterrichtsmaterial, Computern und Büchern, zur Elektrifizierung und vielem mehr zur Verfügung gestellt. Neben den Vereinsbeiträgen erhielt der Verein hierfür nennenswerte Geldspenden von Einzelpersonen und Gruppen – und ist auch weiter auf diese angewiesen.

Aber auch bei verschiedenen Klassenaktivitäten wird Geld erwirtschaftet. Ein pädagogisch wertvolles Programm und fester Bestandteil der UNDUGU-Arbeit ist das sogenannte „Mlalo-Cent-Projekt“: Besonders die Klassen 5 bis 7 leisten – natürlich auf freiwilliger Basis - über einen längeren Zeitraum  regelmäßig kleine Beiträge, um damit bedürftigen Schülerinnnen von der LSS (zumeist Waisen oder Halbwaisen, deren Schulbesuch ansonsten nicht möglich wäre,) das Schulgeld zu finanzieren. Viele schöne und ideenreiche Aktivitäten der Klassen waren so im Laufe der Jahre zu beobachten. .

Dem Undugu-Verein traten in den vergangenen Jahren nach und nach auch andere Schulen in und um Göttingen bei, die ebenfalls Partnerschaften zu entsprechenden Schulen in Tansania entwickelten, so dass ein Schulnetzwerk aus bisher sechs Schulen entstand, bestehend aus dem Hainberg-Gymnasium, vier Grundschulen und einer Förderschule, die intensiven Kontakt mit vier vergleichbaren Schulen in Mlalo sowie einer Förderschule in Irente/Lushoto unterhalten und ihre Partnerschaften durch Briefkontakte, Begegnungen und finanzielle Unterstützung pflegen. Im Einzelnen sind dies:

  • Hainberg-Gymnasium - Lwandai Secondary School
  • Grundschule Ebergötzen - Ndeme Primary School
  • Grundschule Adelebsen  - Mlalo Primary School
  • Adolf-Reichwein-Grundschule - Lwandai Primary School
  • Hainbundschule/Schule am Tannenberg - Irente Rainbow School

Bei Interesse und weiteren Fragen zu unserer Arbeit, wenden Sie sich gerne an unseren

Vorstand:

  • Monika Steinert, Vorsitzende
  • Karen Fischer, 1. Stellvertreterin
  • Helga Walter, 2. Stellvertreterin (Schule am Tannenberg)
  • Liese Lieberknecht, Schriftführerin
  • Mark-Benedikt Sderra, Schatzmeister

Wir bitten alle, die unser Konzept und unsere Arbeit unterstützen möchten, Mitglied des Fördervereins zu werden (Jahresbeitrag: 30€ für Erwachsene, 6€ für SchülerInnen). Sie können unsere Projekte auch durch aktive Mitarbeit und/oder (einmalige) Spenden fördern:      

Förderverein UNDUGU e. V.: 

Sparkasse Göttingen

IBAN: DE57 2605 0001 0000 0846 08

BIC: NOLADE21GOE

Wegen der Gemeinnützigkeit des Vereins werden auf Wunsch Spendenbescheinigungen zur Vorlage beim Finanzamt ausgestellt.

Mitteilungen aus der Vereinsarbeit

Im Gemeindebrief Juni 2013 der Rosdorfer Kirchengemeinde ist ein Bericht von einer ehemaligen Schülerin des HG (Abi 2012), Annika Schweda, abgedruckt.