Begeisternde Musik beim Eröffnungskonzert zum Schuljubiläum „HG 150 – Mehr als Schule“

Erwartungsfrohe Stimmung,  Vorfreude auf ein verheißungsvoll schönes Eröffnungskonzert lag in der Luft, als  das Orchester Göttinger Musikfreunde unter Beifall der Zuhörer in die  festlich geschmückte Aula  einmarschierte. 

Der Schulleiter, Herr Bartelt, eröffnete die Veranstaltungsreihe  mit Betrachtungen zur Bedeutung des Einzelnen und der Gemeinschaft, damit ein Orchester Wohl-Klang präsentieren kann. Frau Steinert gab einige Informationen zum Orchester und zu den Bezügen des OGM zu unserer Schule.

In der Ouvertüre zu Die Lustigen Weiber von Windsor (O. Nicolai)  präsentierte das Orchester gleich zu Anfang einen sinfonischen Klang in voller Orchesterbesetzung, ein virtuoser  Auftakt!

Im Kontrast zu weitgehend fortissimo – Klängen der Ouvertüre  wirkten Ylva Mahnhardts (Jg 8) sehr musikalisch dargebotenen  Harfenklänge zart, sanft – einfach wunderschön und „mit Gänsehaut-feeling!“ (Schüleräußerung).

Die Geigerin Natalia Kundirenko , 1. Konzertmeisterin im GSO,  trat als Solistin in Mendelssohns berühmtem  Violinkonzert e-Moll auf und  zog die Zuhörer in ihren Bann. Mit rasanten Tonkaskaden und wechselnden   Klangfarben faszinierte sie vom ersten zum letzten Ton, zuverlässig begleitet von hoch konzentrierten Musikern des OGM.

Nach der Pause beeindruckten die beiden Achtklässler Jakob Büchner und Henrik Larsen die Zuhörer mit ihrer lockeren Art zu musizieren,  mit differenziert  interpretierten  Melodien von Stamitz und Grieg.

Es folgte die allseits bekannte Peer Gynt-Suite Nr. 1 des norwegischen Komponisten  Edvard Grieg , Musik auf der Basis des gleichnamigen Schauspiels von H. Ibsen –  eine programmatisch ausgerichtete, wunderschöne und  abwechslungsreiche  Musik mit vielen verschiedenen Klangfarben - Musik, die alle Zuhörer, v.a. auch die anwesenden Schüler/innen, begeisterte.  Die pathetische sinfonische Dichtung Finlandia von Jean Sibelius - die heimliche Nationalhymne der Finnen - beendete ein nachhaltig  wirkendes Konzerterlebnis, das das Jubiläum HG 150  angemessen würdig eröffnete.

Unter den ca. 140 Zuhörern befanden sich einige ehemalige Kollegen/innen, Eltern, Schüler und einige Kolleg/innen – alle sichtlich beflügelt und froh gestimmt. 

Monika Steinert

 

Erster Abend der Festveranstaltungen zum Schuljubiläum HG 150: 

Das Orchester Göttinger Musikfreunde mit drei HG-Schülersolisten spielt in der Aula

Mit einem warmen Applaus geht am 18. April 2016 ein musikalisch sehr gelungener Abend in der Aula des HG zu Ende.  Das Orchester erhebt sich, der Dirigent verbeugt sich und als noch einmal die Solisten auf die Bühne treten, stehen sogar vereinzelte Zuschauer auf. Herr Bartelt übergibt ihnen wohlverdiente Präsente.

 

Es ist ein schöner Auftakt zum 150 jährigen Jubiläums des HG. Talentierte Musiker stehen solo und gemeinsam mit dem Orchester Göttinger Musikfreunde auf der Bühne.

Ylva Mahnhardt ist die erste Solistin des Abends, Schülerin der Klasse 8k1 des Hainberg-Gymnasiums. Sie verzaubert das Publikum an der Harfe mit zwei Stücken: „Una Mattra“ von Ludovico Einaudi  und „Spanish Nights“ von Daiwan Schuhmann. Das junge Talent bekommt die volle Anerkennung der Zuschauer. Auch Jakob Büchner (8B) zeigt viel Courage und begeistert mit einer wunderschönen Melodie auf der Klarinette, begleitet am Klavier von Lehrer Mark Blockwitz. Es ist der erste Satz aus dem Klarinettenkonzert B-Dur von J.C. Stamiz. Am Klavier spielt Hendrik Larsen (8k2) danach sehr charmant eine „Melodie für Klavier“ von Edward Grieg.

Die Violinistin, die normalerweise im GSO spielt und an diesem Abend gemeinsam mit dem Orchester das Violinkonzert e-Moll op. 64 von Felix Mendelssohn vorträgt, wird Höhepunkt des Abends. Das Publikum ist hellauf begeistert: Ohrenbetäubender Applaus, unterstützt durch das Trommeln der Füße, erklingt für diese extraordinäre, sehr lebhafte Interpretation des Stückes.

Aber auch ohne Unterstützung der Violinistin Natalia Kundirenko kann das Orchester glänzen: Es bietet den Auftakt mit der Ouvertüre zur Oper „Die lustigen Weiber von Windsor“ von Otto Nikolai und den runden Schluss mit skandinavischen Tönen aus Edwards Griegs „Peer Gynt“ und Sibelius „Finlandia op. 26“. Damit führen die Musiker den Zuschauer zum Schluss des Konzerts in den hohen Norden und erzählen mit zarten Melodien eine Geschichte von Abenteuern und Trollen.

 „Ein wundervoller, bezaubernder, klangvoller Abend“, wie unser Direktor Georg Bartelt abschließend schön zusammenfasst.

 

Kira Lenz, Jahrgang 11/ 21.04.2016