Beratungslehrerin und Beratungslehrer

Evelin SchifflerHans-Helge Kienapfel
Mail: e.schiffler@ online.deMail: hans@ kienapfel.de
Fon: 0551/400 2913                                                                                                 Fon: 0551/4002913                                                                                   
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Was sind Beratungslehrer/innen?

Wir  sind Lehrer/Lehrerinnen mit einer zweijährigen psychologischen Beratungsausbildung, die der Schule für besondere Beratungsaufgaben zur Verfügung stehen. 

Manchmal gibt es Fragen, Sorgen oder Probleme, die man vertraulich mit einer neutralen Person besprechen möchte. Wir sind für Schüler, Lehrer, und Eltern gleichermaßen ansprechbereit.

Wir beraten nach 4 Leitlinien:

  • Vertraulichkeit – Wir unterliegen der Schweigepflicht.
  • Freiwilligkeit – Zur Beratung kann niemand gezwungen werden. In der Beratung suchen der Ratsuchende in eigener Verantwortung und der Berater gemeinsam nach Lösungen.
  • Unabhängigkeit – Ein Berater kann nicht zur Beratung gezwungen werden oder aufgefordert werden, in einer vorgegebene Zielrichtung zu beraten. Die Beratungsziele entwickelt der Ratsuchende gemeinsam mit seinem Berater.
  • Verantwortungsstrukturen beachten – Der Berater muss die Verantwortlichkeiten/Zuständigkeiten innerhalb des Systems Schule beachten. Wir Berater/Beraterinnen respektieren die Verantwortung aller Beteiligten.

Welche Problemstellungen finden wir in der Schule?

  • Konflikte zwischen Schülern oder  zwischen Schülern und Lehrern
  • Persönliche, häufig familiäre Probleme
  • Verschieden ausgeprägte Ängste
  • Ausgrenzung und Mobbing 
  • Verhaltensauffälligkeiten im Unterricht

Wir vermitteln, hören zu, unterstützen, begleiten, stellen Kontakte zu externen Beratungsstellen her, können oft helfen, Dinge besser zu verstehen... 

Unsere Ausbildung

Ein Beratungslehrer/-lehrerin ist ein Kollege/Kollegin, der/die sich für die Beratungstätigkeit beworben hat und mit Zustimmung der Schulleitung und der Gesamtkonferenz von der Landesschulbehörde zur Teilnahme an dieser Weiterbildungsmaßnahme zugelassen wird. Die Ausbildung erfolgt berufsbegleitend über zwei Jahre und wird mit einer schriftlichen Hausarbeit und einer mündlichen Prüfung abgeschlossen. Sie beinhaltet den Erwerb der Grundlagen der Wahrnehmungstheorie, einiger Kommunikationsmodelle und der Gesprächsführung in Theorie und Praxis. Hinzu kommen Kenntnisse zu verschiedenen Beratungsmodellen, im Besonderen dem lerntheoretischen und dem systemischen Modell. Zentral für die Entwicklung der Beratungshaltung sind die Erkenntnisse der klienten-zentrierten Gesprächstherapie.