„Wir können heutigen Schülern kompetente Beratung in Sachen Berufswahl anbieten“

Steffen Magerhans, Nora Franz, Yannik Huß

Ehemalige Schüler des Hainberg-Gymnasiums bekunden bei der Gründungsversammlung des HG-Alumni-Vereins ihre Verbundenheit zu ihrer alten Schule.

Sieben Menschen müssen sich  zur Gründung eines Vereins zusammenfinden. 35 ehemalige Schülerinnen und Schüler des Hainberg-Gymnasiums kamen am Dienstag, 26.11.13 zu unüblicher Abendstunde im Lehrerzimmer ihrer alten Schule zusammen - zur Gründung des „Alumni-Vereins HG“ . Etliche weitere Ehemalige hatten per Mailkontakt ihr Interesse am Verein bekundet.

An der Idee, eine Ehemaligen-Arbeit aufzubauen, hatten Schulleiter Georg Bartelt , Annette Warnke, Mitglied im Leitungsteam der Schule, und Sylvia Kuhlmann – Hölzel, pensionierte ehemalige Lehrerin am HG und zuständig für die Kontakte zwischen der Schule und den pensionierten Kollegen, schon lange gebastelt. In Steffen Magerhans, der 2010 sein Abitur am HG erlangte und heute in Göttingen Jura studiert, fand man einen Mitdenker und Mitstreiter. Dass man in Kontakt bleibe, sei ihm wichtig, formulierte Magerhans übereinstimmend mit vielen der anwesenden ehemaligen Mitschüler , überwiegend aus Abitur-Jahrgängen jenseits der Jahrtausendwende.

Auf dem Treffen berieten die „Erleuchteten“(so die Übersetzung des Begriffs aus dem Lateinischen) gemeinsam über Sinn und Zweck einer Alumni-Arbeit am HG. Neben den Kontakten zu ehemaligen Mitschülern wurde vor allem der Wunsch deutlich, heutigen Schülern Hilfestellung bei ihrer beruflichen Orientierung durch altersgerechte Beratung anzubieten „„Wir sind näher dran an den Schülern, weil unsere eigene Schulzeit noch nicht so lange her ist und wir wissen, mit welchen Problemen und Fragen man sich nach dem Abi auseinander setzen muss“, meinte Nora Franz, die , zusammen mit Steffen Magerhans und Yannik Huß, mit großer Mehrheit  in den Vorstand des neuen Vereins gewählt wurde. Und was könnte einer Schule mehr gefallen, als eine Satzung, in der die Alumni sich den „Zuwachs an Bildung, Kunst und Kultur zum Wohle des Hainberg-Gymnasiums“ zum Ziel ihrer Arbeit setzen?!.

Sabine Wiggert  /  26.11.13