Eltern-ABC

Doppelstundensystem

Seit dem Schuljahr 2009/2010 werden am Hainberg-Gymnasium alle Unterrichtsstunden im Rahmen einer neuen Rhythmisierung des Schulalltags  ausschließlich als Doppelstunden erteilt. Auf kleine Pausen innerhalb der Doppelstunde wird zugunsten einer Verlängerung der beiden großen Pausen bzw. einer ausgedehnten Mittagspause verzichtet. 

Aus organisatorischen Gründen werden in den Stundenplänen der Klassen für den Nachmittagsunterricht häufig formal Einzelstunden ausgegeben, die allerdings im 14-tägigen Wechsel tatsächlich als Doppelstunden erteilt werden. In solchen Fällen findet der Unterricht der 7. Stunde des Stundenplans in ungeraden Kalenderwochen und der Unterricht der 8. Std. in geraden Kalenderwochenstunden jeweils in der Zeit von 13:50 Uhr – 15:20 Uhr statt. Durch dieses Verfahren sowie die Epochalisierung  einiger Unterrichtsfächer (siehe auch: Epochaler Unterricht) können Fächer mit unterschiedlichen Wochenstundenzahlen in das Doppelstundensystem integriert werden. 

Daraus ergeben sich folgende Unterrichtszeiten:

 1.+ 2. Std.: 7:50 Uhr –  9:20 Uhr

3.+ 4. Std.:  9:40 Uhr –  11:10 Uhr

5.+ 6. Std.:  11:30 Uhr – 13:00 Uhr

7.+ 8. Std.:  13:50 Uhr – 15:20 Uhr

Vorteile des Doppelstundensystems: Beim Unterricht in Doppelstunden haben die Schülerinnen und Schüler täglich nur 3 bzw. 4 Fächer statt 6 bzw.7 Fächer, was gerade bei jüngeren Schülern einer deutlichen Verringerung des täglichen Schulgepäcks sowie eine bessere Konzentration auf  die Hausaufgaben für nächsten Tag ermöglicht und häufige hektische Raumwechsel z.B. zwischen Klassen- und Fachräumen in kleinen Pausen erspart.  Ein geringerer Zeitdruck bei Klassenarbeiten und eine  ruhigere Atmosphäre im Schulalltag sind weitere organisatorische Vorteile. Unter methodisch-didaktischen Gesichtspunkten kann die Möglichkeit einen zeitlich sehr nahen Bezug zwischen neu erarbeiteten Inhalten und Übungsphasen innerhalb einer Doppelstunde herzustellen, den Lernerfolg effizient steigern. Übungsphasen zur individuellen Förderung durch Hilfestellungen, differenzierte Materialien sowie die Umsetzung von Lerntechniken  können somit häufiger und methodisch vielfältiger in den Unterricht einer Doppelstunde integriert werden. Prozessbezogene Kompetenzen, wie z.B. die Präsentation von Arbeitsergebnissen, insbesondere in Verbindung mit der Nutzung neuer Medien, können in einer Doppelstunde zeitlich effizienter erarbeitet werden.