Eltern-ABC

Abwesenheit

Verhaltensregeln bei Unterrichtsversäumnissen durch Krankheit und bei Beurlaubungsanträgen

HG-Junior und Klassen 7 bis 10 :

Wird ein Schüler/eine Schülerin im Laufe des Vormittags krank, so teilt er/sie dies der in der betroffenen Stunde unterrichtenden Lehrkraft mit; zeigen sich die Krankheitssymptome am Ende einer Unterrichtsstunde, so wird die Lehrkraft der folgenden Stunde informiert.

Diese schickt den kranken Schüler/die kranke Schülerin  in Begleitung eines Mitschülers/einer Mitschülerin ins Sekretariat ( im HG-Junior gegebenenfalls zum Lehrerzimmer) und   notiert die Entlassung im Klassenbuch.

Sind die Symptome leichterer Natur, so kann das Kind sich dort auf der Krankenliege ausruhen, bis es wieder lernfähig ist. 

Fühlt sich das Kind so krank, dass es nach Hause möchte, so ruft die Sekretärin zu Hause an und klärt, ob jemand zu Hause ist und ein Elternteil das Kind abholt oder ob die Eltern eine selbstständige Rückkehr des Kindes mit öffentlichen Verkehrsmitteln verantworten.

In Notfällen verständigt die Sekretärin die Schulsanitäter ( im Haupthaus ) und in schweren Fällen in  Absprache mit den Eltern den ärztlichen Notfalldienst.

Bei zu Hause aufgetretener Krankheit informieren die Eltern am ersten schulisch betroffenen Krankheitstag den Klassenlehrer/die Klassenlehrerin per e-Mail  oder über das Sekretariat

( Telefon im HG-Junior: 400-2891 , Telefon im Haupthaus: 400-2918) .

Bei der Rückkehr legt das Kind  am ersten Tag des Wiedereintritts in den Unterricht dem Klassenlehrer/der Klassenlehrerin eine von den Eltern verfasste und unterschriebene Entschuldigung für  die Fehlzeit vor.

Nur  durch von den Eltern schriftlich entschuldigtes Fehlen auf Grund von Krankheit erwirbt der Schüler/die Schülerin den Anspruch auf Nachholen einer Klassenarbeit in den Jahrgängen 7 bis 10 am Nachschreibtermin an einem Samstag).

Wenn das Fehlen nicht spätestens am 3. Tag des Fehlens auf diese Weise ordnungsgemäß entschuldigt ist, gelten die Fehltage als schuldhaft versäumt , d.h. alle in diesem Zeitraum zu erbringenden Leistungen werden mit „ungenügend“ bewertet, die unentschuldigten Fehltage werden auf dem Zeugnis vermerkt.

Sekundarstufe II :

bei nicht selbst zu verantwortenden Gründen ( z. Krankheit, Unfall) :

Vorlage der Entschuldigung und des Entschuldigungsblatts beim  Tutor/bei der Tutorin in der ersten Unterrichtstunde nach der Rückkehr, spätestens aber am 3. Unterrichtstag  des Fehlens,  Vorlage des Entschuldigungsblatts bei allen Kurslehrkräften zur Unterzeichnung.. Dieses Vorgehen gilt auch für Unterrichtsveranstaltungen.

Bei Fehlen von mehr als 3 Schultagen : Information der Schule spätestens am 3. Unterrichtstag ( Tel. 400-2918)

Sonderfall Klausur :

Anruf vor der Klausur im Sekretariat unter 400 2918 und Vorlage eines Attestes im Sekretariat spätestens am 3. Tag der Krankheit  

Sonderfall Abiturprüfung :

Anruf bis 7h30 im Sekretariat unter 400 2918 und Vorlage eines Attestes vom Klausurtag nach am Vormittag der Klausur

bei voraussehbarem Unterrichtsversäumnis:

Antrag spätestens eine Woche vor dem Termin an den Schulleiter. Die genehmigte

Beurlaubung gilt als Entschuldigung bei den Fachlehrkräften.

Vorgaben der Oberstufenverordnung bezüglich  Konsequenzen bei Unterrichtsversäumnis:

  • bei Versäumnis aus selbst zu vertretenden Gründen “ungenügend“,
  • bei Versäumnis aus nicht selbst zu vertretenden Gründen Wertung als „nicht teilgenommen“.

Bei begründeter Annahme, dass wegen häufiger oder langfristiger Versäumnisse Leistungen nicht beurteilt werden können, so wird der Schüler/die Schülerin in der Regel schriftlich vom Fachlehrer/der Fachlehrerin auf die mögliche Folge hingewiesen.

Bei Versäumnis einer Klausur ohne Anruf und rechtzeitige Vorlage eines Attestes wird keine Möglichkeit einer Klausur am Nachschreibtermin eingeräumt, die Klausur wird mit 00P. bewertet.

Über Disziplinarmaßnahmen bei unentschuldigtem Fehlen entscheidet eine Konferenz.