"Kulturen begegnen sich - weltoffen"

Miteinanderbaum
Pantomime
Bengalische Tanzgruppe

"Kulturen begegnen sich - weltoffen". So lautete in diesem Schuljahr das Schwerpunktthema der 136 unesco-projekt-schulen. Das Motto orientierte sich am Internationalen Jahr 2001 der Vereinten Nationen "Dialog zwischen den Kulturen". Mehr als 25.000 Schülerinnen und Schüler beschäftigten sich im Unterricht, bei fächerübergreifenden Aktivitäten oder an Projekttagen und in Aktionswochen mit der Frage: Was müssen wir dafür tun, damit Menschen in einer Welt, die zusammenwächst, friedlich zusammen leben können? Die deutschen unesco-projekt-schulen führten den 4. Internationalen Projekttag gemeinsam mit ausländischen Partnerschulen und außerschulischen Kooperationspartnern durch. Die vielfältigen Aktivitäten während eines ganzen Schuljahrs mündeten am 25. April in gemeinsame Veranstaltungen an getrennten Orten, die mit Hilfe des Internets verknüpft wurden.

Symbol für das Netzwerk zum Internationalen Projekttag war der "Miteinanderbaum". Die Jugendlichen formulierten an ihren Schulen Wünsche für eine friedliche Zukunft aller Menschen. Diese Wünsche wurden mit der Selbstverpflichtung gekoppelt, aktiv zu werden, und wurden an Schulen und zentralen Plätzen sichtbar an kunstvoll gestaltete "Miteinanderbäume" gehängt. Im Anschluss an den Projekttag wurde von den unesco-projekt-schulen ein gemeinsames Manifest zur friedlichen Verständigung durch Kulturdialoge verfasst.

Hamburg, 25. April, 16.30 Uhr, Michel: Regionalveranstaltung der Länder Hamburg, Niedersachsen, Schleswig-Holstein und Bremen Im Hamburger Michel gestalteten Jugendliche von unesco-projekt-schulen eine interkulturelle Feier mit Samba-Trommeln, bengalischem Tanz, einer Pantomime "5 Erdteile" und gemeinsamen Liedern. Die Jugendlichen wurden begrüßt von Pastor Adolphsen, der Bundeskoordinatorin der unesco-projekt-schulen, Eva-Maria Hartmann, und der Hamburger Regionalkoordinatorin Renate Krollpfeiffer-Kuhring. Im Mittelpunkt stand auch hier der Miteinanderbaum mit den Wünschen der Schüler für eine friedliche Zukunft. In Hamburg wurde er in Form eines Segels gestaltet und unter die Decke des Michels gehisst.