"Nebeneinander - Miteinander - Heimat finden"

Das sind wir
Wer die unesco-projekt-schulen laden

Wen

alle interessierten Schulen und Bildungseinrichtungen ein

Wozu

zur Auseinandersetzung mit dem Thema im Jahr 2007 und zur Teilnahme am 7. Internationalen Projekttag

Wannam 26. April 08 (22 Jahre nach Tschernobyl) und am 26. Juni 2008 am HG [mehr]

"Es ist normal verschieden zu sein." Richard von Weizsäcker, 1993

Stufen schulischer Integration

Das Thema des Projekttages umfasst folgende Aspekte:

Integration/Inklusion betrifft Menschen verschiedener Nationen, Kulturen, Religionen, Generationen und Bevölkerungsgruppen, vollzieht sich im Zusammenleben, im Dialog, in der Arbeit an gemeinsamen Zielen, findet statt am Wohnort, im Stadtviertel, im Kindergarten, in der Schule, am Arbeitsplatz.

Heimat ist, wo ich geboren bin, wo ich mich wohl fühle, wo ich zuhause bin, wo meine Familie ist, wo ich meine Freunde habe, wo man mich versteht, wo ich meinen Lebensunterhalt verdiene, wo ich mich kulturell verortet fühle, wo ich dazu gehöre...

Mit dem 7. Internationalen Projekttag wollen wir die Zusammenarbeit mit den Akteuren der  Dekade Bildung für nachhaltige Entwicklung verstärken. Wir laden deshalb alle Dekadeprojekte ein,  mit unesco-projekt-schulen zu kooperieren, zusammen mit ihnen Projekte und Aktivitäten zu realisieren und im Rahmen des Projekttages einer breiten Öffentlichkeit  vorzustellen.

Die unesco-projekt-schulen wollen mit diesem Projekttag einen Beitrag zu einer nachhaltig verbesserten Verständigung zwischen Personen, Bevölkerungsgruppen, Kulturen und Nationen leisten.

Wir regen an 

  • im Unterricht projektorientiert Formen von Ausgrenzung und deren Ursachen zu ermitteln;
  • gemeinsam zu klären, wo im direkten Lebensumfeld eine Stärkung der Integration stattfinden  soll, zum Beispiel

    • in unserer Klasse, unserer Schule, unserer Gemeinde, unserer Stadt, unserer Region,
    • in unserem Umgang mit Menschen verschiedener Kulturen, Lebensstile, Hautfarbe, anderer Altersgruppen sowie Menschen mit Benachteiligungen oder Behinderungen;

  • aktiv zu werden 

    • um sich besser kennen zu lernen und miteinander zu lernen,
    • um Hürden im Zusammenleben abzubauen,
    • um eine Kultur der Toleranz, des gegenseitigen Verständnisses und der Zusammenarbeit zu schaffen.

So können wir

  • ein gemeinsames Fest vorbereiten,
  • ein Eine-Welt-Frühstück durchführen,
  • eine Ausstellung gestalten,
  • ein Eine-Welt-Dorf bauen, Theaterszenen erfinden und vorführen,
  • einen Basar organisieren, Lernpatenschaften und -partnerschaften aufbauen, ein Konzert organisieren, 
  • Musik aus vielen Ländern selbst spielen ...

Gemeinsame Aktion:

Geschichten zu Migration, Integration/Inklusion und Heimat aus aller Welt Wir bitten alle Schülerinnen und Schüler des Hainberg-Gymnasiums und in allen Ländern unserer Partnerschulen, Geschichten zu folgenden Themen zu schreiben und uns zu schicken:

  • Fremd in unserer Klasse/ Schule /Straße/ Stadt
  • Wie ich Heimat verlor/ fand Als ich mich fremd fühlte
  • Vom Außenseiter zum Freund.

Die Geschichten werden bis zum 25. April 2008 auf der Projekttagsseite unesco-projekt-schulen gesammelt und veröffentlicht. Sie sollen per E-Mail an die Schulkoordination des Hainberg-Gymnasiums (m.kleineberg@gmx.de) geschickt werden. Bilder zu den Geschichten sind sehr willkommen. Aus den Einsendungen wird ein Band von Geschichten aus aller Welt im Internet erstellt. Sie dokumentieren die weltweite Dimension der Thematik und zeigen eine Vielfalt von Lösungsmöglichkeiten auf.

Weitere Informationen auf der Homepage der unesco-projekt-schulen