Seminar „Tradition und Moderne in der arabischen Welt“

Interkulturelles Seminar der unesco-projekt-schulen in Tripoli/Libanon

Schüler und Lehrer von unesco-projekt-schulen aus dem Irak, Jordanien, Libanon, Palästina und Deutschland treffen sich vom 12. bis 20. November 2005 in Tripoli, Libanon, zu einem interkulturellen Workshop „Tradition und Moderne in der arabischen Welt“. Das Seminar wird von der Deutschen UNESCO-Kommission in Zusammenarbeit mit der Libanesischen UNESCO-Kommission sowie den unesco-projekt-schulen Niedersachsens und Bremens organisiert und vom Auswärtigen Amt der Bundesrepublik Deutschland gefördert.

Ziel des Seminars ist es, durch den Dialog zwischen Jugendlichen Grundlagen für das wechselseitige Verständnis der unterschiedlichen Kulturen zu legen. Auf dem Programm stehen Gespräche der Schüler mit Vertretern des öffentlichen Lebens im Libanon und Recherchen zu den religiösen, kulturellen, politischen, sozialen und wirtschaftlichen Aspekten des Seminarthemas.

32 Schüler und 8 Lehrkräfte aus unesco-projekt-schulen im Irak, Jordanien, Libanon, Palästina und Deutschland nehmen an dem einwöchigen Seminar teil. In Arbeitsgruppen setzen sich die Jugendlichen mit der arabischen Kultur auseinander, diskutieren über die Bedeutung von Traditionen und Modernisierung und auch über gegenseitige Vorurteile. Sie sollen den unesco-projekt-schulen und anderen interessierten Schulen als Unterrichtsmaterialien „von Jugendlichen für Jugendliche“ dienen.

Teilnehmerinnen vom HG: Laura Becker (11.2) und Kira Meyer (11.5)

unesco aktuell - Pressemitteilung der Deutschen UNESCO-Kommission e.V. Bonn, 9. November 2005 Nr. 51/05