SchUM-Städte und UNESCO-Welterbe: Lernorte interkultureller Bildung

Welterbe AG 2015

Leitung und Referenten: Monika Kleineberg, Göttingen, Koordinatorin der UNESCO-Projektschulen für das Welterbe. Dr. Susanne Braun (Deutsche Stiftung Denkmalschutz) und Hartmut Koch (Scientific Consulting) sowie  Dr. Matthias Preißler, Lichtenau

Der Beitrag von „denkmal aktiv“ stellte zum einen das Schulprogramm „denkmal aktiv – Kulturerbe macht Schule“ sowie im Rahmen von „denkmal aktiv“ erprobte Ansätze zur Vermittlung von Kulturerbe in der Schule vor. Dabei wurde sowohl auf die Kooperation mit der Deutschen UNESCO-Kommission eingegangen, als auch Möglichkeiten aufgezeigt, sich als UNESCO-Projektschule an „denkmal aktiv“ zu beteiligen. Methodische und didaktische Ansätze der Vermittlung von Welterbe­stätten/Welterbethemen wurden an Hand von best practice-Beispielen vorgestellt und im Kreis der Workshop-Teilnehmer diskutiert.

Ein weiterer inhaltlicher Schwerpunkt lag auf den drei in der Vergangenheit größten und einflussreichsten jüdischen Gemeinden im deutschen Raum – Mainz, Worms und Speyer –, den SchUM-Städten. Es erfolgte ist eine fachliche Einführung in das Thema SchUM-Städte (SchUm steht für die mittelalterlichen, hebräischen Namen der drei Städte Schin (Sch) für Schpira, Waw (U) für Warmaisa und Mem (M) für Magenza) und ein Austausch zu Ansätzen für die Vermittlung des jüdischen Kulturerbes an SchülerInnen.

Weitere Informationen auf der Webseite der Koordination Welterbe der UNESCO-Projektschulen.