Blickwinkel Geschichte – Pax Romana

Welterbe AG 2017 vor dem Römermuseum

 

ReferentInnen: Mario Bloier, Marcus Junkelmann und Monika Kleineberg

Der Workshop beschäftigt sich mit dem „Römischen Frieden“ – ein Konzept, dessen wesentlicher Bestandteil das UNESCO-Kulturerbe „Limes“ darstellt. Am Dienstag referiert zunächst Dr. Mario Bloier, Leiter der Museen der Stadt Weißenburg, über den Limes als Mittel der Friedenssicherung.

Den Nachmittag gestaltet der Experimentalarchäologe und freie Historiker Dr. Marcus Junkelmann, der mit der Alpenüberquerung in Infanterierüstung und verschiedenen Ritten entlang des Limes in der Ausrüstung römischer Kavalleristen bekannt wurde. Seit Neuestem recherchiert er zur Gladiatur samt praktischen Erprobungen von entsprechender Rüstung und Waffen. Er referiert über das Thema: „Wie friedlich war die Pax Romana?“ Dieses Konzept wurde ab Kaiser Augustus zu einem Teil des politischen Sendungsbewusstseins, wobei vor allem der innere Frieden (Abwesenheit von Bürgerkriegen) gemeint war. Daneben war aber ebenso die Grenzsicherung ein entscheidender Faktor und damit die Schlagkraft der Berufsarmee. Dr. Junkelmann wird auch Ausrüstungsteile als Anschauungsobjekte zeigen.

Die Exkursion am Mittwoch führt an das UNESCO-Weltkulturerbe Limes in Weißenburg/Biriciana. Dort findet zunächst eine Führung durch das Römermuseum, das teilrekonstruiertes Kastell und die Thermenausgrabung statt. Im Anschluss wird ein Workshop zum römischen Alltagsleben angeboten.

Weitere Informationen auf der Webseite der Koordination Welterbe der UNESCO-Projektschulen.