4. UNESCO - Zukunftswerkstatt

von Schülerinnen und Schülern aus Niedersachsen, Bremen und Sachsen - Anhalt "Water for Life" am 4. Februar 2011 in der BBS 3 in Hannover.

Teilnehmer vom HG: Joke Lembeck (8f1) und Nick Fleckenstein (8F1)

Bericht

Am Morgen des 4. Februars machten wir uns auf den Weg nach Hannover, um an einem UNESCO Schülertreffen teilzunehmen. Nicht nur Schüler aus Niedersachsen reisten an, sondern auch aus Sachsen-Anhalt machten sich Schüler auf, um an dem Netzwerk-Treffen teilzunehmen. Gegen 11 Uhr trafen wir an der BBS3 in Hannover mit etwas Verspätung ein, zu unserer Freude kannten wir viele Gesichter in dem Raum.

Schwerpunkt war dieses mal das Thema Wasserverbrauch, insbesondere was „der Einzelne“ für eine bessere und reinere Zukunft tun kann (aber dazu später mehr).

Nach einer kurzen Vorstellungsrunde hörten wir einen Experten, welcher uns über den immensen Wasserverbrauch der Industrie aufklärte. Hier lernten wir auch den für uns neuen Begriff „Virtuelles Wasser“ kennen. Bei dem virtuellen Wasser handelt es sich um die Menge an Wasser, die für die Produktion eines Gutes erforderlich ist. Eine Tasse Kaffee zum Beispiel benötigt 140 Liter Wasser, ein Hamburger 2400 Liter (etwa soviel wie in einem Gartenteich) und ganz weit oben sind T-Shirts mit einem Verbrauch von 4100 pro Stück, was ungefähr der Kapazität eines Löschfahrzeuges entspricht und ein Fleisch-Steak etwa so viel Wasser wie in eine Regentonne passt.

Danach erfuhren wir etwas über die Problematik des Aralsees. Der Aralsee war einst das 4. größte Binnenmeer der Erde. Was jedoch nur wenige wissen ist, dass er heute auf ein Drittel seiner ursprünglichen Größe geschrumpft ist. Er ist eine von Menschen verursachte Umweltkatastrophe. Das liegt vor allem daran, dass Industrien ihr Lager am Ufer des Sees aufgeschlagen haben und dort riesige Mengen an Wasser raus pumpen um günstig an Wasser zu kommen. Ein weiterer schlimmer Fehler ist, dass viele Firmen einfach ihr Abwasser und ihren Müll in ihm entsorgen, obwohl oftmals Giftstoffe dabei sind.

Dann fing die eigentliche Zukunftswerkstatt an; wir Schüler wurden in 5-er Gruppen aufgeteilt und arbeiteten in diesen Gruppen mit Hilfe von Laptops über das Thema „ Ökologische Konsequenzen für die Welt, wenn unser Wasserverbrauch sich nicht reduziert und was für Maßnahmen wir selbst ergreifen können.“

Nach einer kurzen Mittagspause ging es weiter mit Präsentationen, die jede Gruppe per Powerpoint oder Plakat gehalten hat.

Nach der Reihe der Präsentationen, in der wirklich klar wurde, wie intensiv sich jede Gruppe mit dem Thema auseinandergesetzt hat, folgte eine Nachbesprechung,  in der  die intensiven Diskussionen und Recherchen innerhalb der Gruppen gelobt wurden, ebenso wie die Lokalität und Verpflegung durch die BBS3 Hannover.

Joke Lembeck und Nick Fleckenstein