Die Fabel „Der Eisbär und der Pinguin“ erobert die Projektarbeit der niedersächsischen UNESCO-Schulen

Jule, Leonie, Tosso und Leon aus der 6c des Hainberg-Gymnasiums mit Stefan Fourier

Stefan Fourier begleitet den Projektauftakt in der Hennig-von-Tresckow-Grundschule in Hannover – Wettbergen mit einer Autorenlesung
„Unser Handeln – unsere Zukunft“ – lautet der bedeutungsvolle Titel eines gemeinsamen Projektes aller niedersächsischen UNESCO-Schulen. Alle zwei Jahre führen die drei UNESCO-Schulen – die Hennig-von-Tresckow-Grundschule in Wettbergen, die GHS Herderschule in Bad Pyrmont und das Hainberg-Gymnasium aus Göttingen ein gemeinsames Projekt durch. „Unser Handeln – unsere Zukunft“ lenkt den Blick der Schüler auf das Thema Nachhaltigkeit und da schien die Fabel „Der Eisbär und der Pinguin“ (Pendo, 2006) von Stefan Fourier (Chief Business Advisor / Humanagement GmbH) ein geeignetes Medium, um sowohl verschiedene Altersklassen als auch Schüler der verschiedenen Schulformen gleichermaßen zu begeistern.
Zum Auftakt der kreativen Projektphase las Stefan Fourier Auszüge aus der Fabel in der Hennig-von Tresckow-Grundschule in Wettbergen. Etwa 50 Schüler verfolgten gebannt das Abenteuer von Eisbär und Pinguin. Gefragt danach, wie er auf diese besondere Geschichte gekommen sei, antwortet Stefan Fourier: „Ich habe mich gefragt, wie bringe ich meine Botschaft so, dass sie nicht nur im Kopf, sondern auch im Bauch ankommt.“ Eine mögliche Form seien Märchen und Geschichten – immer schon gewesen.
Nun dürfen sich alle darauf freuen, anhand dieses Stoffes ein Theaterstück zu entwickeln, wobei jede Schule eine besondere Aufgabe erfüllen wird: Eine dritte Klasse der Henning-von-Tresckow-Grundschule wird das Theaterstück entwickeln. Die Kunst- und Werk AG der GHS Herderschule wird das Bühnenbild dazu bauen und eine sechste Klasse des Hainberg-Gymnasiums die musikalische Begleitung erarbeiten.
Die Koordinatorinnen des Projektes Hella Diekmann, Margarete Bruns, Marie Gürpinar und Sabine Schlieper gehen voller Vertrauen an das Projekt heran: „Wir wollen den Schülern Raum geben, eigene Gedanken zu entwickeln.“ Für Lehrerinnen und Schüler ist die schulübergreifende Arbeit ein wichtiger Grundsatz für das Selbstverständnis als UNESCO-Schule. „Wir fühlen uns den Grundsätzen der Friedenserhaltung und Toleranz verpflichtet“ – so Hella Diekmann, „und wir wollen unseren Beitrag zur globalen Friedenserhaltung leisten.“ Daher setzen sich UNESCO-Schulen ein für die Alphabetisierung und betreiben gezielte Netzwerkbildung. Das Schulprojekt „Unser Handeln – unsere Zukunft“ ist ein schönes Beispiel dafür. Die Humanagement GmbH mit Stefan Fourier an der Spitze wird das Projekt gerne weiter unterstützen, denn die sinnfällige Bildung von Netzwerken ist auch für die Unternehmensberatung von weitreichender Bedeutung.

Quelle: http://www.openpr.de/news/347859/Die-Fabel-Der-Eisbaer-und-der-Pinguin-erobert-die-Projektarbeit-der-niedersaechsischen-Unesco-Schulen.html

Eindrücke vom Theaterstück am 8. Juni 2010 in Hannover

KLIMA-RAP von SchülerInnen des Hainberg-Gymnasiums

Schaut euch mal das Klima an, das ist ja wohl der helle Wahn! Die Wärme lässt das Eis wegschmelzen, wo soll'n wir uns noch wohlig wälzen?

Die Kälte wird uns weggenommen von den Menschen, diesen Ober-Dummen. Nehmen den Tieren den Lebensraum weg: Wird das ein Ende geben voller Schreck?

Mit vielen Autos, Flugzeugen, Fabriken Gifte sie in die Umwelt schicken! Wo bleibt die Verantwortung für unsere Welt? Stoppt die Zerstörung der Welt, die uns hält!

Wir haben bald kein Futter mehr. Ist Zeit zum Umdenken, zur Umkehr! Mit euren Ego-Trips so voller Gier: Die Erde, unsere Mutter, vernichtet ihr!

Ausstellungsplakate von SchülerInnen der Herderschule

Eindrücke vom Theaterstück am 14. Juni 2010 in Göttingen