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Diese Mädchen wurden Ostern 1932 in das STÄDTISCHE OBERLYZEUM zu GÖTTINGEN aufgenommen und am 1 April 1938 wegen ihrer jüdischen Abstammung aus der STÄDTISCHEN OBERSCHULE FÜR MÄDCHEN entlassen.

Ilse Stern

Ruth Löwenberg

Hanni Hahn

Edith Neuhaus

geb.13.Sept.1921

geb.7.Febr.1922

geb.29.März1922

geb.9.März1922

Sie wohnte Theaterstr. 20. Im April 1938 ging Ilse nach Berlin, von dort wurde sie deportiert und dann im Vernichtungslager Auschwitz ermordet.

Sie wohnte Geismarlandstr. 10. In letzter Minute konnte Ruth mit ihren Eltern im Oktober 1940 über die UdSSR in die USA fliehen. 1994 war sie zuletzt in Göttingen. Sie hat in den USA geheiratet und lebt in Atlanta.

Sie wohnte
Merkelstr.3.
Im Herbst 1936 konnte Hanni zu ihrem Bruder nach England ausreisen. Dort starb sie 1985, ohne deutschen Boden wieder betreten zu haben.

Sie wohnte Rote Str. 32. Ihre Eltern wurden im März 1942 in das Warschauer Ghetto deportiert. Edith gilt - wie ihre Eltem - als verschollen. Mit großer Wahrscheinlichkeit ist auch sie in einem Konzentrationslager ermordet worden.