"Jugend im Dialog - Austausch der Kulturen"

so heißt das Austauschprojekt, das die Königin-Luise-Stiftung, eine Berliner UNESCO-Projektschule, ins Leben gerufen hat und an dem das Hainberg-Gymnasium von 2007 - 2010 teilgenommen hat. Ziel des Projektes ist der Abbau von Fremdenfeindlichkeit und Nationalismus durch das Kennenlernen und Erfahren anderer Kulturen. Ein in Europa nahezu einzigartiges Projekt stellt dabei  das Austauschprogramm mit der Islamischen Republik Iran dar. Leider brach durch personelle Veränderungen an der früheren Trägereinrichtung, der Königin-Luise-Stiftung in Berlin, der Austausch im Jahre 2010 jäh ab. 

Im November/Dezember 2015 war eine Gruppe iranischer Schüler und Lehrer der "Shohada-ye Kargar Highschool/Teheran" in Göttingen, um den Austausch wieder zu beleben. Das ist gelungen.

Wir erhoffen uns von diesem Angebot, dass junge Menschen befähigt werden, sowohl der großartigen Kultur und Geschichte als auch den Menschen, mit denen sie in den Gastländern arbeiten, leben und kommunizieren, mit Respekt, Akzeptanz, Neugierde und Verständnis zu begegnen. Das Austausch- und Begegnungsprogramm des Projekts wird gefördert durch den Pädagogischen Austauschdienst.

Weitere Informationen über den Hintergrund des Projekts:
http://www.up-schulen.de/forum/06-3-4/37.pdf
http://ups-schulen.de/download/e_untmat_Dialogue.doc

"Internationale Schulpartnerschaften sind Beitrag zur Demokratieerziehung"

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KMK-Präsident eröffnet am 14. Mai 2018 in Weimar die Fachtagung des PAD zur Förderung von demokratischer Bildung durch internationalen Schulaustausch.

"Freiheit, Demokratie, Menschenrechte und Gerechtigkeit sind in Europa keineswegs selbstverständlich. Umso wichtiger ist es, dass Schule und Unterricht junge Menschen befähigt, für diese Werte einzutreten und sich in unserer Gesellschaft zu engagieren. Internationale Schulpartnerschaften eigenen sich in besonderer Weise dazu, tolerantes Handeln einzuüben. Damit sind sie ein wichtiger Beitrag zur Demokratieerziehung. Weimar ist uns dabei zugleich Ort der Erinnerung und Mahnung, dass Demokratie immer wieder neu zu lernen ist", erklärte der Präsident der Kultusministerkonferenz und Thüringer Minister für Bildung, Jugend und Sport, Helmut Holter, zur Eröffnung der Veranstaltung.

Rund 230 Fachleute nahmen an der Tagung teil, darunter auch Lehrkräfte, die PASCH-Partnerschaften betreuen. Monika Kleineberg berichtete über das Projekt des Hainberg-Gymnasiums Göttingen mit einer iranischen Fit-Schule. Die Schüler lernen am Ort des Partners Stätten des Welterbes als Spiegel unterschiedlicher Kulturen kennen. Die Schüler des Rupert-Neß-Gymnasiums Wangen und ihre Partnerschüler der Dt. internat. Schule Johannesburg, Südafrika, setzen sich schwerpunktmäßig mit politischen Themen auseinander: Die Apartheid und die Schülerrevolten in Soveto waren laut Petra Stüber, Koordinatorin der Partnerschaft, zentrale Themen. Diese und andere Beispiele zeigen:

Deutsche Schulen sind ein wichtiger Teil der Auswärtigen Kultur- und Bildungspolitik. Sie ermöglichen nicht nur den Kontakt ausländischer Jugendlicher zu deutschen Gleichaltrigen. Sie befördern das Interesse an der deutschen Sprache im Ausland und tragen dazu bei, ein aktuelles und differenziertes Deutschlandbild zu vermitteln. [mehr]