Culture of Care --> Culture for Peace [Jg. 13]

The project “Life-Link” was shown to me during the “Seminarfach UNESCO” in the 13th Grade at Hainberg-Gymnasium. The teacher of the class is Mrs. Monika Kleineberg, she teaches Mathematics and Geography. The idea of the Seminarfach is to learn and practice analyzing and presenting topics or themes of different types. Furthermore getting to know and using appropriate computer software to fulfill the given tasks, is also a central goal of this class. In most cases the topics are chosen by the teacher. As the name of this class suggests, all themes are and have to be directly or indirectly linkable to the UNESCO or its values and ideas.

 

Therefore the project “Life-Link” is an adequate topic, because it deals with the understanding of care, power, violence and peace. The task given to us was to portray these four words and our associations triggered by them. We split up into several small groups and started to develop different ways of visualization. Four groups decided to make posters and one to make a PowerPoint-Mindmap using Hyperlinks. The central slide is a regular Mindmap with the four given words as centers for different clusters and connected to them the groups associations in form of words, and linked to every word a slide with a collage made up of pictures downloaded from the Internet. One poster shows the four words and pictures of people from the group trying to act or pose symbols or situations connect to one of the words. Another poster is made up of several drawings of standing people from all kinds of social, religious and ethic backgrounds. They are arranged in shape of a triangle or pyramid representing the social structure and the people as its pillars. At the top of the pyramid is the shadow of a peace symbol and another peace symbol is being pulled up to the top by a small colored man. There are many different approaches to interpret this poster, but the intention is to show that only if all people work towards peace, it is achievable. The other two posters are collections of different pictures also related to the four words. One focuses on presenting images of people related to one of the words and keeping them separated. The other poster also focuses on connecting the images, pictures, historical and political figures as well as symbols with one another. Interesting about this poster is that its makers all spontaneously associated power with violence and due to this understanding, split the poster in two. One half representing violence and power; the other peace and care. In the process of making the poster the group discovered that power is also linkable to peace and care, according to this new understanding they tried to integrate this into their poster. Remarkable about this poster is, also the idea to replace each of the four words with a quotation explaining and interpreting the word. This combination of literature and pictures adds an additional level of understanding to the topic.

As one can see, we, all being members of the “Seminarfach UNESCO”, most of us visualized the topic using a Mindmap of some sort. This sounds as if we would produce all the same or similar visualizations, but the outcome is very different. One group worked with the computer and used a digital form of visualization, one group tried to identify and personally portray the words, one group chose to focus on different pictures for each word, another group tried to create a poster that transports a message and leaves a lot of room for interpretation and the last group produced an interesting combination of pictures and more or less famous quotations in order to combine and link the given words care, power, violence and peace and their associations in form of pictures.

 

Anybody has different associations; of course our associations are similar because our values, knowledge and experiences are shaped by the same culture, society and its Mass Medias. Just think about what your associations would have been and what your idea concerning visualization might have looked like. (Alexander Müller)

 

Our task was to describe or visualise “Life Link” and the keywords Power, Violence, Peace and Care.

To do so, we chose a poster with a pyramid of people. At the bottom of the pyramid we placed the upper class, because they have the greatest influence based on their money and wealth. Their capital provides the basis of the economic system. That’s why they have much power. Many of them abuse their power to enrich their selves. Wars are financed by their capital, war is violence.

With lower capital, the power fades. The violence gets more personal. People fight for housings, food, life, peace. But how shall peace arise from violence?

At the top of the pyramid we placed a child from a slum, who heaves a peace-symbol. Those who have the least power and wealth, have to pay the highest price for peace. That must stop.

Only if we start to care about ourselves, each other and nature, peace has a chance. (Felix & Irina Becker)

 

Um auf den Aspekt „Care“ einzugehen, haben wir einige Bilder ausgesucht, die dies weiter erläutern sollen. In einem etwas größeren Format haben wir eine Mutter mit ihrem Kind gewählt. Die Liebe und die Sorgnis, das Kümmern, „Care“ zwischen einer Mutter und ihrem Kind sind ein großes Anzeichen von „Care“ und schon hier, so früh im Leben eines Kindes beginnt es, dass sich jemand um das Kind kümmert. Schon die kleinsten unserer Mitmenschen verdienen bzw. sind angewiesen darauf, dass sich jemand liebevoll um sie kümmert. Auf zwei weiteren Bildern kann man die Hände von Menschen verschiedener Nationalität erkennen. Sie, im Zeichen aller Menschen, sind bereit sich gegenseitig zu helfen, sich zuzuhören, sich zu schützen und sich gegenseitig um sich zu kümmern. Die Aussage „sich gegenseitig um sich zu kümmern“ beruht somit ebenfalls auf einem Bild, auf dem sich Menschen umarmen, welches mir der Überschrift „Care for each other“ plakatiert ist. Das letzte Bild zeigt Kinder, die die Welt in ihren Händen halten. Sie, als Kinder- und somit als die Menschen der Zukunft- sind verantwortlich dafür, dass die Welt, die Umwelt und die Gesellschaft auch noch in einigen Jahren funktioniert und nicht zerbricht. Dies fordert ein Zusammenhalten, ein „Care“ aller Mitbürger der Erde.

 

„Peace“

Hier haben wir wieder Fotos und Bilder aus Zeitschriften, sowie dem Internet gewählt. Das größte Bild zeigt fünf Kinder verschiedener Nationalität. Ihnen ist es egal, aus welchem Land sie stammen, sie sehen harmonisch aus, haben Spaß, ihnen scheint es egal, welcher Religion der jeweils andere angehört; unter ihnen herrscht Frieden. Zwei weitere Bilder haben wir aufgrund ihres Symbols ausgesucht. Das eine zeigt das Peace- Zeichen und das andere das –zumindest verbreitete- Peace- Zeichen, welches man mit den Fingern formt. Im Hintergrund des Bildes kann man verschiedene Farben erkennen- vermutlich auf die verschiedenen Nationalitäten zurückzuführen. Auf einem weiteren Bild kann man das Wort „Peace“ lesen, welches von mehreren Peace- Zeichen umgeben ist. Auch hier spielen mehrere Farben eine Rolle. Dieses drückt Aufgeschlossenheit, Motivation, Freude und nicht zuletzt Frieden aus. Das letzte Foto zeigt eine Weltkugel, auf der Menschen eingezeichnet sind. Hier wird gezeigt, dass auf der Welt Frieden herrscht/ herrschen soll und dass die Menschen mit sich und mit anderen im Einklang sind.

 

Power“

Den Begriff „Power“ haben wir mit Hilfe von drei kleinen Bildern dargestellt, die wir gezielt aus dem Internet gesucht haben. Auf dem ersten Bild sieht man viele Pistolen. Sie sollen darstellen, dass in unserer heutigen Welt, der Besitz von Waffen ein Machtsymbol ist. Und damit derjenige, der sie besitzt Stärke, und Einfluss hat. Wie man an dem vorherrschenden Rüstungswettbewerb erkennen kann, strebt jedes Land, was in der Welt mächtig sein möchte, danach atomare Waffen zu besitzen und sie zu produzieren. Auf dem rechten Bild, sieht man sehr viel Geld. Wie auch die Waffen, gibt das viele Geld auch Kraft und damit Macht. Auf dem mittleren Bild, erkennt man einen sehr muskulösen Mann. Er stellt das typische Bild von „Power“ also Kraft dar. Doch nach unserer Meinung ist diese körperliche Kraft in unserer Gesellschaft etwas in den Hintergrund gerückt. Deswegen ist das Bild von den Waffen und dem Geld überklebt. Körperliche Kraft zu besitzen ist zwar wichtig, jedoch macht, allgemein gesehen, der Besitz von Waffen oder viel Geld kräftiger bzw. mächtiger. Wir sind der Ansicht dass sich der Begriff „Power“ global gesehen geändert hat. Es spielt keine Rolle mehr, wie viel Kraft dein eigener Körper besitzt, Muskelkraft und ein gesunder Körper sind Schönheitsideale der Industrieländer.

 

„Violence“

Zu dem Begriff „Violence “haben wir gewaltvolle Demonstrationen und in dessen Hintergrund einen Revolver in unsere Collage geklebt. Gewalt wird leider heutzutage leider viel zu oft für die Durchsetzung der eigenen Interessen eingesetzt. Es gibt kaum friedliche Demonstrationen, immer wieder werden Zivilisten und Polizisten verletzt, oft eskaliert dann die Situation. Wie schon zu „Power“ geschrieben, denken viele Menschen, dass der Besitz eines Revolvers bzw. von Waffen Macht und Einfluss verleiht. Er bzw. sie geben das Gefühl „unantastbar“ und „sicher“ zu sein. Doch führt das Benutzen von Waffen nach unserer Meinung zu keiner Lösung eines Konflikts oder Problems. Doch leider ist Gewalt  für viele Menschen der einzige Weg Probleme zu lösen.  Viele haben keinen Mut sich dem Konflikt richtig zu stellen. Über das Problem zu diskutieren und einen Kompromiss zu finden. Es wird oft an sich selbst gedacht, an die eigenen Wünsche und Bedürfnisse. Rücksicht auf die Natur auf andere Mitmenschen wird oft nicht genommen. Wenn jedoch niemand bei einem Konflikt einen großzügigen Anfang macht und seinem Gegner entgegenkommt, gibt es aus dem Teufelskreislauf von Gewalt und Gegengewalt kein Entrinnen mehr.

 

Hintergrund

Als Hintergrundfarbe zu unserem Plakat haben wir einen leichten Blauton gewählt. Dieser symbolisiert nicht nur die Farbe des Wassers, welches für alle Lebewesen der Erde notwendig ist, sondern es zeigt auch die Farbe des Himmels. Blau strahlt zudem Ruhe aus. So herrscht zwischen Himmel und Wasser, zwischen Himmel und Erde, „Care“, „Peace“, „Violence“ und „Power“. (Hanna Helming und Clara Weber)

 

Zu Beginn des neuen Schulhalbjahres (13.2) stellte uns unsere Seminarfachlehrerin Frau Kleineberg das Life-Link Projekt “Culture of Care -Culture of Peace” vor. Um einen guten Einstieg zu finden, begannen wir innerhalb des Kurses unsere Assoziationen zu diesem Thema auszutauschen. Es entstand eine angeregte Diskussion mit den Schwerpunkten gemeinsame Kultur, Kulturverständigung, Friedensziele und Integration. Wir kamen zu dem Ergebnis, dass der Grundsatz des Projektes „ Peace with myself - Peace with others - Peace with nature“ durchaus sinnvoll ist.

 

Auf der Grundlage dieser Erkenntnisse begannen wir uns in Gruppen mit den Begriffen Power, Violence, Peace und Care auseinander zu setzen. Als beste Lösung erschien uns eine arbeitsteilige Vorgehensweise; Laura Li und Stephanie beschäftigten sich mit der Frage, was andere Personen mit den genannten Begriffen verbinden. Fenja und Magdalena machten währenddessen ein Brainstorming zu demselben Thema.

 

Nachdem wir die Ergebnisse zusammengetragen hatten, entschlossen wir uns zur Erstellung einer Collage. Unsere Grundmaterialien sollten aussagekräftige Bilder und Zitate sein. Im Zuge des Entwicklungsprozesses wurde uns klar, dass sowohl Peace und Care als auch Power und Violence gut zu verbinden waren, vielleicht sogar ineinander übergriffen, während zwischen diesen beiden „ Paaren“ deutliche Unterschiede bestehen. Nur bei einer  positiven Auslegung des Begriffs Power kann er mit Peace und Care in Verbindung gebracht werden.

 

Wir kamen zu dem Schluss, dass unser Gesamtwerk mit Hilfe der genannten Aufteilungen und geeigneten Bildern und Zitaten selbst erklärend sei, weswegen wir die Begriffe nicht direkt aufschrieben.  

 

Als einführende Überschrift wählten wir „Wenn die Macht der Liebe die Liebe zur Macht übersteigt, erst dann wird die Welt endlich wissen, was Frieden heißt“ (Zitat von Jimi Hendrix), da es unsere persönliche Einstellung zu dem Projektthema ausdrückt.