UNESCO - Welterbetag an der Robert-Bosch-Gesamtschule

Der WPU - UNESCO des Hainberg-Gymnasiums war herzlich zum Welterbe-Tag in die Robert-Bosch-Gesamtschule in Hildesheim eingeladen. Von 9.00 Uhr bis 13.00 Uhr präsentierten die Schülerinnen und Schüler der Robert-Bosch-Gesamtschule die Ergebnisse ihrer Arbeit. Viele Gruppen hatten sich im zurückliegenden Schuljahr mit dem Thema „Welterbe“ auseinandergesetzt. Der Hintergrund ist das 1000jährige Jubiläum der Hildesheimer Michaeliskirche im Jahr 2010. Insofern war der Welterbe-Tag der Robert-Bosch-Gesamtschule ein wichtiger und erster Hinweis auf dieses Datum.

Im thematischen Zentrum des Vormittags stand ein Vortrag mit anschließender Diskussion von Walter Hirche, dem Präsidenten der Deutschen UNESCO-Kommission, zum Thema: „Der Bildungswert von Welterbestätten, insbesondere für UNESCO-Projekt-Schulen“.

Der WPU - UNESCO fuhr bereits um 7.09 Uhr mit dem ICE nach Hildesheim und von dort mit dem Stadtbus weiter zur RBG in der Richthofenstraße.

Bei ihrer Ankunft um 8.00 Uhr wurden sie von Schulleiter Wilfried Kretschmer und der UNESCO-Koordinatorin der RBG Lydia Höllings herzlich begrüßt.

Auch die Schülerinnen und Schüler des WPU - UNESCO -Kurses vom Hainberg-Gymnasium in Göttingen präsentierten Ergebnisse aus ihrer Arbeit zum Welterbe und informierten sich über Projektarbeit an der RBG. Zwei Schülerinnen konnten den Schulleiter Wilfried Kretschmer für ein Interview gewinnen.

Der 5. Jahrgang präsentierte sich mit Ägypten.

Der 6. Jahrgang hatte im fächerübergreifenden Unterricht Kunst, Deutsch und Erdkunde ca. 70 „Welterbe-Würfel“ gestaltet.

Der 7. Jahrgang hatte Info-Stände zu verschiedenen Welterbe-Stätten erarbeitet, die zahlreiche Informationen zur Entstehung, Tourismus aber auch Gefährdung einzelner Stätten aufzeigten.

Im 8. Jahrgang sind zahlreiche Spiele, Modelle von Welterbestätten im Kontext von Religion und bot eine „Welterbe - Rallye“ nur für Schülerinnen und Schüler an.

Der 9. Jahrgang hatte sich ausführlich mit der Michaeliskirche in Hildesheim auseinandergesetzt und einen „Welterbe-Koffer“ erarbeitet.

Die Ergebnisse des 10. Jahrgangs waren sehr vielfältig. Die Schülerinnen und Schüler des gesamten Jahrgangs hatten sich mit ihrer eigenen Herkunft - ihren Wurzeln [mehr] - in den Fächern Religion, Gesellschaft und Kunst auseinandergesetzt und begehbare Modelle zu einzelnen Welterbestätten aufgebaut und mit zahlreichen Informationen versehen. Eine Gruppe von Schülerinnen und Schülern hatte zusätzlich DIN A 4 – Aktenordner zu einzelnen Welterbestätten gestaltet.

Ein Kurs des 12. Jahrgangs zeigte eindrucksvoll die „Welterbestätte Wien“ und einzelne Schülerinnen und Schüler stellten ihre Facharbeiten zum Thema "Welterbe" vor.  

Außerdem waren wunderbare Fotos von „erlebten“ (d.h. selbst besuchten) Welterbestätten zu sehen.

Die Eltern der RBG hatten ca. 100 Blechkuchen mit Schokoladenüberzug gebacken und Schülerinnen und Schüler des 10. Jahrgangs hatten mit Zuckerguss das Welterbe-Logo darauf dekoriert. Der Erlös aus dem Kuchenverkauf ging in die UNESCO-Kasse.

Natürlich gab es noch viele kleinere Stände z. B. mit vietnamesischen Getränken, spanischen Teigtaschen und libanesischen Süßigkeiten. Im CAFE UNESCO konnte man u. a. einen hervorragenden fair gehandelten Kaffee genießen.

Außerdem gab es ein Preisrätsel zum Welterbetag 2009 [mehr].

Nach dem Vortrag und der Diskussion besuchte Walter Hirche, der Präsident der Deutschen UNESCO-Kommission, auch den Stand des Hainberg-Gymnasiums und unsere Gastschülerin Katharina aus der Partnerschule in Nanjing hat ein kurzes aber beeindruckendes Konzert auf ihrer „Chinesischen Kürbisflöte“ gegeben.

Am Mittag hatte die RBG noch zum Nudelauflauf in die Mensa der Schule eingeladen, so dass sich die Schülerinnen und Schüler des Hainberg-Gymnasiums gestärkt auf den Heimweg begeben konnten.

Rückmeldung an die Robert-Bosch-Gesamtschule!!! [mehr]