Beijing

 

 

Die verbotene Stadt

Mitten im Herzen von Peking liegt hinter hohen Mauern versteckt ein geheimnisvoller Palast, einfachen Leuten war hier über Jahrhunderte hin der Zutritt verwehrt. Hinter gewaltigen Toren erstreckt sich eine eigene Welt, eine riesige Anlage, abgeschlossen und fremd - die Verbotene Stadt. Von hier aus regierte der chinesische Kaiser umgeben von seinem Hofstaat mit 4000 Angehörigen. 

Die große Mauer

Die alten Chinesen hielten die große Mauer für einen Drachen, aus dessen geschwungenem Schweif die Nation entsprungen ist.
Zahlreiche blumige Sagen ranken sich um sie, dabei ist ihre wahre Geschichte noch erstaunlicher als alle Fabeln. Mit fast fünftausend Kilometern Länge übertrifft die Große Mauer alle von Menschen errichteten Bauwerke. Ursprünglich war sie gar nicht als ein Bauwerk geplant. Denn zunächst hatten Herrscher konkurrierender Königreiche im Norden Chinas einzelne Schutzwälle errichtet. Sie sollten die barbarischen Horden aus den nördlich gelegenen Steppen daran hindern in ihr Land einzudringen. Diese Teilstücke wurden ab dem 3. Jahrhundert vor unserer Zeitrechnung miteinander zu einer großen Mauer verbunden.

Der Himmelstempel

Der Himmelstempel galt als der bis jetzt vollkommenste, größte Opferbaukomplex in China. Um für günstiges Wetter und Frieden unter dem Himmel zu beten, ließen die Kaiser verschiedener Dynastien jährlich Opferzeremonien veranstalten, wobei sie dem Himmel, der Erde, der Sonne, dem Mond, sowie allen Göttern der Berge und Flüsse opferten. Davon war die Himmelsopferzeremonie am wichtigsten. Die chinesischen Kaiser nannten sich "Söhne des Himmels", und sie regierten das Volk und verwalteten das Land unter dieser Eigenschaft.

In 1998 ist der Himmelstempel in die "Welterbeliste" aufgenommen worden. Die Welterbekommission hat ihn mit folgenden Worten bewertet: Der Himmelstempel gilt als der bis jetzt größte alte Opferbaukomplex in China. Mit der kompakten Anordnung, der eigenartigen Baustruktur und der wunderschönen Dekoration ist er weltweit bekannt.