Antony

Cité nationale de l'histoire de l'immigration

„Was ist fremd?“ – im Kontext der Globalisierung ist es wichtiger denn je, sich mit dieser Frage auseinanderzusetzen. Sich selbst gut zu kennen und das Andere kennenzulernen, ist eine notwendige Voraussetzung für ein konstruktives Miteinander.

Die Ausstellung „A chacun ses étrangers? France–Allemagne de 1871 à nos jours“ (Jedem seine Ausländer? Frankreich und Deutschland von 1871 bis heute) entschlüsselt, wie in Frankreich und Deutschland seit dem Deutsch-Französischen Krieg mit dem „Fremden“ im eigenen Land umgegangen wurde, wie es wahrgenommen und dargestellt wurde. Es ist ein gemeinsames Projekt der Cité nationale de l’histoire de l’immigration (CNHI) in Paris und des Deutschen Historischen Museums in Berlin.

Das Hôtel de Ville ist das Pariser Rathaus, in dem seit 1977 auch wieder ein Bürgermeister regiert, denn Paris war zeitweise ohne.

Das Rathaus ist ein Verwaltungszentrum, große offizielle Empfänge finden dort statt. Im Mittelalter fanden auf dem Platz vor dem Hôtel de Ville öffentliche Kundgebungen, Urteilsvollstreckungen und Volksfeste statt. Der Bau selbst stammt aus dem 14. Jahrhundert, Franz I. ließ 1533 das erste Rathaus erbauen. Das Gebäude wurde später erweitert, man versuchte aber, dem Stil der Renaissance treu zu bleiben.

Als 1871 der Aufstand der Pariser Commune niedergeschlagen wurde, ging das Rathaus in Flammen auf und brannte nieder. Man baute an der selben Stelle wieder ein Rathaus im Neo-Renaissance-Stil. Das heutige Hôtel de Ville entstand etwa zur gleichen Zeit wie die Opéra Garnier.

Die Fassade wird von etwa 150 Statuen berühmter Personen geschmückt.

Quelle: http://www.onlinereisefuehrer.de/paris/hoteldeville.html: Abruf am 18.2.2009

Virtuelle Tour durch das Hôtel de Ville (franz.)

Fotos: Edith Seiler