Isfahan - Spiegel des Paradieses

Es ist der Traum vom Paradies, der die Reisenden am Leben erhält, blühende Gärten, smaragdene Kuppeln, Bäche frischen Wassers. Eine Verheißung, gleich einer Fata Morgana. Dann als alles Sehnen schon vergeblich erscheint, taucht sie plötzlich auf: Die Stadt, die Oase, ein blühender Garten inmitten der Salzwüste: ISFAHAN. Die Karawane ist angekommen. Bis zum Ende des 16. Jahrhunderts unterschied sich Isfahan kaum von anderen Wüstenstädten. Um die tausend Jahre alte Freitagsmoschee erstreckt sich ein wucherndes Labyrinth aus Gassen und Basaren. Als Schah Abbas I. aus der Dynastie der Safawiden im Jahr 1598, vor 400 Jahren die Oase zu seiner Residenz wählt, steht sein Plan fest: Eine moderne Retortenstadt, Vorbild die Paradiesstädte des Koran. Alte Gärten und Häuser müssen weichen. Ein Areal von einem halben Kilometer Länge entsteht. Der Meidan i Schah, der Platz des Königs, entwickelt sich zum Zentrum.  (Filmtext: Schätze der Welt - Isfahan/Iran)