UNESCO-Taube Nr. 33

"Internationale Schulpartnerschaften sind Beitrag zur Demokratieerziehung"

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KMK-Präsident eröffnet am 14. Mai 2018 in Weimar die Fachtagung des PAD zur Förderung von demokratischer Bildung durch internationalen Schulaustausch.

"Freiheit, Demokratie, Menschenrechte und Gerechtigkeit sind in Europa keineswegs selbstverständlich. Umso wichtiger ist es, dass Schule und Unterricht junge Menschen befähigt, für diese Werte einzutreten und sich in unserer Gesellschaft zu engagieren. Internationale Schulpartnerschaften eigenen sich in besonderer Weise dazu, tolerantes Handeln einzuüben. Damit sind sie ein wichtiger Beitrag zur Demokratieerziehung. Weimar ist uns dabei zugleich Ort der Erinnerung und Mahnung, dass Demokratie immer wieder neu zu lernen ist", erklärte der Präsident der Kultusministerkonferenz und Thüringer Minister für Bildung, Jugend und Sport, Helmut Holter, zur Eröffnung der Veranstaltung.

Rund 230 Fachleute nahmen an der Tagung teil, darunter auch Lehrkräfte, die PASCH-Partnerschaften betreuen. Monika Kleineberg berichtete über das Projekt des Hainberg-Gymnasiums Göttingen mit einer iranischen Fit-Schule. Die Schüler lernen am Ort des Partners Stätten des Welterbes als Spiegel unterschiedlicher Kulturen kennen. Die Schüler des Rupert-Neß-Gymnasiums Wangen und ihre Partnerschüler der Dt. internat. Schule Johannesburg, Südafrika, setzen sich schwerpunktmäßig mit politischen Themen auseinander: Die Apartheid und die Schülerrevolten in Soveto waren laut Petra Stüber, Koordinatorin der Partnerschaft, zentrale Themen. Diese und andere Beispiele zeigen:

Deutsche Schulen sind ein wichtiger Teil der Auswärtigen Kultur- und Bildungspolitik. Sie ermöglichen nicht nur den Kontakt ausländischer Jugendlicher zu deutschen Gleichaltrigen. Sie befördern das Interesse an der deutschen Sprache im Ausland und tragen dazu bei, ein aktuelles und differenziertes Deutschlandbild zu vermitteln. [mehr]

 

©2018 PAD / Marcus Gloger
©2018 PAD / Marcus Gloger
©2018 PAD / Marcus Gloger

Welterbeerziehung als Spiegel unterschiedlicher Kulturen im Kontext des 12. Internationalen Projekttages der UNESCO-Schulen

Projektarbeit zum Thema „Welterbe“ findet im Rahmen des Schüleraustausches der beiden UNESCO -Projektschulen (ASPnet) Hainberg-Gymnasium und der Daewon Foreign Language High School in Seoul seit Juni 2005 regelmäßig statt. Der jeweilige Schwerpunkt im Welterbeprojekt wird bestimmt durch das Thema des Internationalen Projekttages der UNESCO-Projektschulen.

Zunächst Aufenthalt der deutschen Austauschgruppe im Kloster Haein-sa: Morgenzeremonie, Zen-Meditation, Dado-Teezeremonie, Barugonggyang Mönch-Mahl und Wanderung zum stehenden Buddha.

Unsere Ankunft in Seoul fand während der beiden letzten Tage der Chusuk Ferien statt. Das Chusuk Fest ist vergleichbar mit unserem Erntedankfest und ist von großer Bedeutung ist in Korea. Es gibt viele traditionelle Speisen wie etwa Japchae (Nudeln), Reiskuchen (Songpyeon), verschiedene Suppen und Schweinsrippe, die mit der gesamten Familie in der Heimat genossen werden.

Exkursion des gesamten 11. Jahrgangs nach Jeju-do. Im Jahre 2007 wurde die Insel Jeju-do unter dem Titel Vulkaninsel Jeju und ihre Lavahöhlen als UNESCO Weltkulturerbe eingetragen. Wanderung auf den Gipfel des Seongsan Ilchulbong.

Die Stadt Seoul hat am 1. August 2009 den Gwanghwamun-Platz für die Öffentlichkeit frei gegeben. Ziel war es, einen Platz mit Wiedererkennungswert für die Stadt zu schaffen, so wie Paris den Champs Elysee hat und Peking den Platz des Himmlischen Friedens. Der Gwanghwamun-Platz ist 34 Meter breit und 557 Meter lang.