Organisation

Stundentafel2

Kl. 5:        4 Std.
Kl. 6:        4 Std.
Kl. 7:        4 Std.
Kl. 8:        4 Std.
Kl. 9:        3 Std
Kl. 10:      3 Std.
Kl.11/12 u.13: 4 Std.

Anzahl der Klassenarbeiten:

In den Klassenstufen 5-9 werden jeweils zwei Klassenarbeiten pro Halbjahr geschrieben.

In der Sek II werden 3 Klausuren pro Schuljahr geschrieben. Ab dem nächsten Schuljahr bleibt es bei Kursen auf erweitertem Anforderungsniveau und bei der Wahl als schriftliches Prüfungsfach bei drei Klausuren pro Schuljahr plus Vorabiturklausur und Abiturklausur im 13.Jahrgang. Auf dem Grundanforderungsniveau wird nur noch eine Klausur pro Halbjahr geschrieben, wenn Deutsch nicht als schriftliches Prüfungsfach gewählt wird.

 

Leistungsbewertung und Leistungsmessung im Fach Deutsch

Die Fachkonferenz hat beschlossen, die erbrachten Schüler - Leistungen wie folgt zu bewerten:

- schriftliche Lernkontrollen: 40%

- Mitarbeit im Unterricht: 60%

Absprachen zur schriftlichen Leistungsmessung/-bewertung

1. Vorbereitung schriftlicher Leistungsmessungen

1.1 Wir kündigen schriftliche Arbeiten mindestens eine Woche vor dem Termin an.

1.2 Wir geben rechtzeitig bekannt, zu welchem konkreten Thema die schriftliche Überprüfung stattfindet und welche Aufgabentypen vorbereitend dafür zu üben sind.

1.3 Wir geben den Schülern ausreichend Gelegenheit, vor dem Klassenarbeitstermin die betreffenden Inhalte zu üben, Fragen zu stellen und Unklarheiten zu klären.

2. Korrektur  und Bewertung

2.1. Unsere Korrekturen heben Vorzüge und Schwächen der Schülerarbeit hervor; sie richten sich in der Form nach dem von der FK beschlossenen Korrekturschlüssel.

2.2. Ziel der Korrektur ist es, dass der Schüler/die Schülerin mit ihrer Hilfe die Stärken und Schwächen in seinem/ihrem Text erkennt und diesen dadurch eigenständig überarbeiten kann. Art und Umfang der Korrektur kann dabei vom Lehrer/von der Lehrerin festgelegt werden.

2.3. Die Bewertungskriterien werden im vorausgehenden Unterricht erarbeitet und bei der Rückgabe der Arbeit erneut erklärt und begründet. Bei der Rückgabe schriftlicher Arbeiten machen wir den Schülern einen eventuellen Noten-/ Punkteschlüssel transparent und erläutern den Erwartungshorizont und die konkrete Gewichtung der einzelnen Aufgabenteile.

3. Lernen aus Leistungsüberprüfung

3.1. Die Korrektur ist so transparent, dass sie dem Schüler/der Schülerin Stärken und Schwächen seiner/ihrer Bearbeitung des Stoffes aufzeigt. Sie soll es ermöglichen, daraus für zukünftige Arbeiten zu lernen. Neben den durch den verbindlichen Korrekturschlüssel festgelegten Anmerkungen ist vom Lehrer/von der Lehrerin jeweils zu entscheiden, welche Verfahrensweisen der Rückmeldung zusätzlich angewandt werden.

Mögliche weitere sind (siehe auch “Korrekturzeichen”):

-         farbliches Hervorheben von Stärken und Schwächen

-         Vorschläge mit inhaltlichen und sprachlichen Verbesserungen/Alternativen am Rand

-         Bewertungsbögen, die erwartete und erbrachte Leistungen anschaulich verdeutlichen

-         Überarbeitung der Schülertexte und deren (Selbst-)Kontrolle im Unterricht

-         ….

Die gelernten Inhalte sind selbstverständlicher Bestandteil des weiteren Unterrichts.

3.2 Wir stellen sicher, dass die jeweilige Wahl der Berichtigungs- / Überarbeitungsmethode den Schülern hilft, aus ihren Fehlern zu lernen und ihre Leistungen zu verbessern. Wir machen dies auch den Schülern transparent.

3.3 Wir lassen Schüler die für schriftliche Überprüfungen gelernten Inhalte auch im weiteren Unterrichtsverlauf anwenden, indem wir

a) stilistische Fertigkeiten kontinuierlich aufgreifen und üben und

b) Textsortenmerkmale bei der Textproduktion entweder gezielt oder in Form von Alternativaufgaben bewusst machen und einüben.

4. Absprachen zur Leistungsbewertung der „Mitarbeit im Unterricht“

4.1. Das Kerncurriculum für das Fach Deutsch nennt folgende Leistungsmöglichkeiten, die zur Bewertung herangezogen werden können.

-         Beiträge zum Unterrichtsgespräch

-         Mündliche Überprüfungen

-         Unterrichtsdokumentationen (z. B. Protokoll, Mappe, Heft, Lesetagebuch, Portfolio)

-         Anwenden fachspezifischer Methoden und Arbeitsweisen

-         Szenische Darstellungen

-         Präsentationen, auch mediengestützt (z. B. Referat, Lesung, Video, Hörbeispiel)

-         Ergebnisse von Partner- oder Gruppenarbeiten

-         Freie Leistungsvergleiche (z. B. Schülerwettbewerbe)

4.2. Wir fördern unsere Schüler und Schülerinnen, indem wir möglichst viele dieser Arbeitsformen in unseren Unterricht integrieren.

4.3 Damit unseren Schülern/Schülerinnen ihr individueller Lern- und Leistungsstand  transparenter wird, geben wir ihnen im laufenden Schuljahr Auskunft über den aktuellen Leistungsstand. Dabei orientieren wir uns an den im Kerncurriculum formulierten Standards.

Beschluss der Fachkonferenz Deutsch vom 28.5.2009