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Kerncurriculum für das Gymnasium für die Schuljahrgänge 5-10

Zur Zeit geben zwei Kerncurricula den Rahmen für den Geschichtsunterricht vor: Das 2008/09 verabschiedete Kerncurriculum gilt für den Jahrgang 10 (im Rahmen von G8), während für die Jahrgänge 5-9 im Rahmen von G9 das neue Kerncurriculum gilt, das zum 1.8.2015 in Kraft getreten ist. Die Kerncurricula können eingesehen und als PDF-Datei vom Niedersächsischen Bildungsserver (NIBIS) heruntergeladen werden. (http://www.cuvo.nibis.de)

 

Aufgabe der Fachkonferenz ist es, unter Beachtung der fachbezogenen Vorgaben einen schuleigenen Arbeitsplan zu erstellen, d. h. die Themen bzw. Unterrichtseinheiten zu erarbeiten, die den Erwerb der unterschiedlichen Kompetenzen ermöglichen. Dieser Arbeitsplan liegt für die Jahrgänge 5-10 passend zu dem für G8 gültigen Kerncurriculum von 2008/09 vor und wird nun für das neue Kerncurriculum neu erstellt. 
„Die erstellten Arbeitspläne sind keine ein für alle Mal fertigen Dokumente. Sie unterliegen im Schulalltag sich verändernden Bedingungen, die eine regelmäßige Überprüfung und Anpassungen erfordern“. Schuleigene Arbeitspläne an allgemeinbildenden Schulen. Orientierungen für die Beratungsarbeit. Niedersächsische Landesschulbehörde, Stand: 05.08.2015

Thematische Schwerpunkte des Zentralabiturs

Die genauen inhaltlichen Vorgaben sowie die Themen  können beim Niedersächsischen Bildungsserver (NIBIS) (http://www.cuvo.nibis.de) eingesehen werden.

Die Erinnerung an die Judenverfolgung im Nationalsozialismus wachhalten
Es versteht sich, dass der Nationalsozialismus und insbesondere auch der Völkermord an der jüdischen Bevölkerung in Deutschland und im besetzten Europa im Unterricht etlicher Fächer – nicht nur der Geschichte – wiederholt thematisiert wird.
Darüber hinaus wurde und wird in vielfältiger Weise die Erinnerung an die Judenverfolgung wachgehalten:

  • Viele Lerngruppen sowohl der Mittel- wie auch der Oberstufe verbringen im Rahmen des Geschichtsunterrichts einen Projekttag in der Gedenkstätte KZ Moringen oder KZ Dora/Nordhausen.
  • In der Schule befindet sich (im Altbau, I. Stock) die Gedenkstätte für die ermordeten jüdischen Schülerinnen der ehemaligen Mädchenoberschule. 
  • Unsere verstorbene Kollegin Fr. Grihon hat nahezu 20 Jahre lang in Zusammenarbeit mit der Gedenkstätte KZ Dora ehemalige französischen Häftlinge betreut und mit Schülern und Schülerinnen wiederholt an Märschen zum Gedenken an den Todesmarsch (bei Räumung des KZ durch die SS 1945) teilgenommen. Ehemalige französische Häftlinge waren viele Jahre Gast am HG und haben über ihre Erlebnisse berichtet.
  • Herrn Bab, Überlebender des KZ Auschwitz, konnten wir zwei Mal in der Aula begrüßen.
  • Frau Hertzberger berichtete 2010 von ihrer Flucht aus Berlin quer durch Westeuropa.
  • November 2012: Ausstellung über die Verfolgung der Sinti und Roma im Nationalsozialismus (Aulavorraum).
  • Zum Jahrestag der Befreiung des KZ Auschwitz (Januar 2013): als Zeitzeugin die ungarische Jüdin Éva Fahidi, ebenfalls Überlebende des KZ Auschwitz.
  • Zum Holocaust-Gedenktag 2014 wurde eine Gedenkveranstaltung von Schülern gestaltet
  • Januar 2014: Ausstellung „Orte unserer Einsamkeit“ in Zusammenarbeit mit der Gedenkstätte Dora-Mittelbau und der Deutsch-Französischen Gesellschaft link: [http://www.hainberg-gymnasium.de/unterricht/faecher/geschichte/projekte/ausstellung-orte-unserer-einsamkeit-nos-champs-de-solitude/]
  • Im September 2014 fand in der Aula ein Zeitzeugengespräch mit Sally Perel (Autor des Buches „Ich war Hitlerjunge Salomon“) statt
  • Im Schuljahr 2014/15 wurde von Schülern des 9. Jahrganges und dem Zeitzeugen Alexander Schissel eine Ausstellung zur Judenverfolgung in Odessa erarbeitet, die in der Jüdischen Gemeinde und im Hainberg-Gymnasium gezeigt wurde. In diesem Rahmen fanden Zeitzeugengespräche statt. link [http://www.goettinger-tageblatt.de/Nachrichten/Goettingen/Uebersicht/Alexander-Schissel-hat-1941-das-Massaker-von-Odessa-ueberlebt]
  • Januar 2015: Ausstellung zur Blockade Leningrads (erstellt von der Jüdischen Gemeinde Göttingen, dem Bündnis „Gedenken an die Opfer des Nationalsozialismus – 27. Januar", der Projektwerkstatt „Spurensuche“ und der Zeitzeugin Lea Sorina)
  • 27.1.2015: von Schülern gestaltetes Zeitzeugengespräch mit Lea Sorina, Überlebende der Leningrad-Blockade link: [http://www.hainberg-gymnasium.de/unterricht/faecher/geschichte/projekte/gedenken-an-die-opfer-des-holocaust-und-der-belagerung-von-leningrad-2015/]
  • Am 16.10.2015 las Barbara Yelin in der Aula des HG vor Schülerinnen und Schülern der Oberstufe aus ihrer graphic novel „Irmina“ (Literaturherbst Göttingen). In diesem Buch geht es um das Leben einer jungen Frau im Nationalsozialismus und um das Wegschauen in dieser Zeit.
  • Im Rahmen der Projekttage im Mai 2016 erarbeitete die Klasse 10F mit Unterstützung der Supporters Crew 05 eine Dokumentation zum Thema „Fussball im Nationalsozialismus“.
  • Am 16.6.2016 fanden Zeitzeugengespräche mit Schülerinnen und Schülern der Oberstufe und Überlebenden des Todeslagers Ozarichi, Weißrussland, statt.

Folgende Ausführungen orientieren sich hinsichtlich der Chronologie noch am Kerncurriculum für G8 und werden sukzessive aktualisiert:

"Geschichte vor Ort": Einbezug außerschulischer Lernorte

Beitrag des Faches Geschichte zur schulischen Gewaltprävention