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Kerncurriculum für das Gymnasium für die Schuljahrgänge 5-10
Seit Beginn des Schuljahres 2008/09 gibt das Kerncurriculum den Rahmen für den Geschichtsunterricht vor. Aufgabe der Fachkonferenz ist es, unter Beachtung der fachbezogenen Vorgaben einen schuleigenen Arbeitsplan zu erstellen, d. h. die Themen bzw. Unterrichtseinheiten zu erarbeiten, die den Erwerb der unterschiedlichen Kompetenzen ermöglichen. Dieser Plan ist füf die Klassen 5, 6 und 7 erabeitet worden, für die anderen Jahrgänge wird dies jeweils nach Einführung des neuen Lehrbuchs geschehen.
Das Kerncurriculum kann eingesehen und als PDF Datei vom Niedersächsischen Bildungsserver (NIBIS) herunter geladen werden. (http://www.cuvo.nibis.de)
Das schuleigene Curriculum
„Der schuleigene Arbeitsplan für den Unterricht im Fach Geschichte in der Sekundarstufe I benennt die didaktischen Schwerpunkte, die in allen Klassen einer Jahrgangsstufe möglichst einheitlich unterrichtet werden sollen. In der Praxis muss sich erweisen, inwieweit der Plan praktikabel ist. Insofern ist er als vorläufig anzusehen und bedarf einer kritischen Reflexion und gegebenenfalls Korrektur nach der Erprobung. Keinesfalls ist die Unterrichtung der angeführten Inhalte und Kompetenzen i. E. als rechtsverbindlich anzusehen. Insbesondere sind auch die außerschulischen Lernorte lediglich als Angebote zur Öffnung des Unterrichts zu verstehen." (Das schuleigene Curriculum für die Jahrgänge 5-7)
Thematische Schwerpunkte des Zentralabitur
Themen Abitur 2011
- Die Französische Revolution
- Die Sowjetunion – Genese einer Weltmacht
- Zusammenbruch der DDR und deutsche Einheit
Thematische Schwerpunkte des Zentralabitur
Themen Abitur 2012
- Zusammenbruch der DDR und deutsche Einheit
- Europa an der Schwelle zur Neuzeit
- Wirtschafts- und Sozialgeschichte der USA von der Insustrialisierung bis zum New Deal - Erfolge und Krisen einer Freien Marktwirtschaft
Die genauen inhaltlichen Vorgaben sowie die Themen anderer Jahre können beim Niedersächsischen Bildungsserver (NIBIS) (http://www.cuvo.nibis.de) eingesehen werden.
Die Erinnerung an die Judenverfolgung im Nationalsozialismus wachhalten
Es versteht sich, dass der Nationalsozialismus und insbesondere auch der Völkermord an der jüdischen Bevölkerung in Deutschland und im besetzten Europa im Unterricht etlicher Fächer – nicht nur der Geschichte – wiederholt thematisiert wird.
Darüber hinaus wurde und wird in vielfältiger Weise die Erinnerung an die Judenverfolgung wachgehalten:
- Viele Lerngruppen sowohl der Mittel- wie auch der Oberstufe verbringen im Rahmen des Geschichtsunterrichts einen Projekttag in der Gedenkstätte KZ Moringen oder KZ Dora/Nordhausen.
- In der Schule befindet sich (im Altbau, I. Stock) die Gedenkstätte für die ermordeten jüdischen Schülerinnen der ehemaligen Mädchenoberschule.
- Unsere verstorbene Kollegin Fr. Grihon hat nahezu 20 Jahre lang in Zusammenarbeit mit der Gedenkstätte KZ Dora ehemalige französischen Häftlinge betreut und mit Schülern und Schülerinnen wiederholt an Märschen zum Gedenken an den Todesmarsch (bei Räumung des KZ durch die SS 1945) teilgenommen. Ehemalige französischen Häftlinge waren viele Jahre Gast am HG und haben über ihre Erlebnisse berichtet.
"Geschichte vor Ort": Einbezug außerschulischer Lernorte
Beitrag des Faches Geschichte zur schulischen Gewaltprävention
