9b testet Geschichtswerkstatt auf dem Hohen Hagen

Vom 9.- 11.7.2012 haben wir, die 9b, auf dem Hohen Hagen die dortige Geschichtswerkstatt ausprobiert.

In kleinen Gruppen sind wir verschiedenen Spuren nachgegangen, um uns auf den Besuch der Gedenkstätte des KZ Mittelbau Dora vorzubereiten.  Unsere Themen reichten von der Struktur  des KZs , den Opfern mit einem Schwerpunkt auf Sinti und Roma über die Rolle des Raketenbaus für Dora bis hin zu  den Kriegsverbrecherprozessen und des Umgangs mit Erinnerungsarbeit am Beispiel der in Göttingen viel diskutierten ''Stolpersteine''. Zu allen Themen haben wir in Büchern des  Archivs der Geschichtswerkstatt gestöbert, konnten aber auch das Internet nutzen.

 Arbeitszeit und Pausen haben wir uns weitgehend selbst eingeteilt, aber am Ende musste jede Gruppe ein mehrseitiges Konzeptpapier zum Thema vorlegen können.

Diese Papiere sind jetzt unsere Grundlage, wenn wir nach den Sommerferien unsere Parallelklasse mit auf den Besuch in der Gedenkstätte vorbereiten werden. Es war sehr effektiv, zwei Tage intensiv an einem Thema arbeiten zu können, statt immer nur in Doppelstunden. Die sehr gemütliche Atmosphäre auf dem Hohen Hagen und die vielfältigen Möglichkeiten, sich mit seiner Gruppe in kleine Räume zurückziehen zu können, haben uns gut gefallen. Trotz des eher schlechten Wetters haben wir auch das schöne Außengelände zum Volleyball, Basketball- und Fußballspielen in Pausen genutzt.Dass wir selber unser Essen vorbereiten und kochen mussten, hat zusammen Spaß gemacht – wobei Pizza bestellen in Dransfeld auch nicht so schlecht war...