Deutsch-französischer Schülerwettbewerb zum Ersten Weltkrieg oder: La Grande Guerre ist 100 Jahre her – darum sagen wir: il faut se souvenir

Wir, der französischsprachige Geschichts-Politikkurs des 11. Jahrgangs, haben am deutsch-französischen Schülerwettbewerb anlässlich des 100. Jahrestags des Ersten Weltkriegs teilgenommen. Der Wettbewerb wurde vom Institut Français Deutschland und dem Goethe-Institut Paris veranstaltet und stand unter dem Thema „Se Souvenir – Raconter – Partager / Erinnern - Erzählen – Erfahren“. Es sollte ein kreativer Beitrag entworfen werden, der unsere Auffassung des Ersten Weltkriegs widerspiegelt. Die Projektarbeit fand während des Unterrichts statt.

Die eine Hälfte des Kurses hat einen Fotocomic gestaltet, in dem zwei befreundete französische und deutsche Geschichtsstudentinnen die Propaganda in der Kriegszeit an der „Heimatfront“ widerlegten, am Beispiel des Bilderbuchs „Hans und Pierre“. Das zweite Projekt war ein Video über einen Jungen, der Briefe an seinen Vater schreibt, der Soldat an der Front ist. Hier sollte gezeigt werden, wie die „Heimatfront“ von der Politik des „totalen Krieges“ und der Propaganda beeinflusst wurde.

Dieses Projekt ist von mehr als 300 Einsendungen in die zweite Runde gekommen, aber leider nicht unter die besten sechs, so dass wir nicht den Hauptgewinn bekommen und nach Paris fahren konnten. Jedoch war der Beitrag unserer Schule unter den 16 besten aus Deutschland und einer von nur zwei Beiträgen aus Niedersachsen, die weitergekommen sind. Auch wenn wir nichts gewonnen haben, war das Projekt eine abwechslungsreiche Unterrichtsmethode, die uns sehr viel Spaß gemacht hat und durch die wir einen Beitrag zur Erinnerung an den Ersten Weltkrieg leisten konnten.

Nele Lönneker und Henrike Witt