Leistungsbewertung

Absprachen zum Thema „Schriftliche Leistungsmessung“

  1. Vorbereitung schriftlicher Leistungsmessungen

    1. Wir kündigen schriftliche Arbeiten mindestens eine Woche vor dem Termin an.
    2. Wir geben rechtzeitig bekannt, zu welchem konkreten Thema die Überprüfung stattfindet und welche Aufgabentypen vorbereitend dafür zu üben sind (unter Angabe von konkreten Beispielaufgaben).
    3. Wir geben den SchülerInnen ausreichend Gelegenheit, vor dem Klassenarbeitstermin Fragen zu stellen und Unklarheiten zu klären

  2. Korrektur und Bewertung

    1. Unsere Korrekturen und Randbemerkungen zu SchülerInnentexten heben Vorzüge und Schwächen der SchülerInnenarbeit hervor.
    2. Bei der Rückgabe schriftlicher Arbeiten machen wir den SchülerInnen den Noten-/ Punkteschlüssel transparent und begründen den Erwartungshorizont bzw. die konkrete Gewichtung der einzelnen Aufgabenteile.

  3. Lernen aus schriftlichen Leistungsüberprüfungen

    1. Wir stellen sicher, dass die jeweilige Wahl der Berichtigungs- / Überarbeitungsmethode den SchülerInnen hilft, aus ihren Fehlern zu lernen und ihre Leistungen zu verbessern. Wir machen dies auch den SchülerInnen transparent.
    2. Wir lassen SchülerInnen die für schriftliche Überprüfungen gelernten Inhalte auch im weiteren Unterrichtsverlauf anwenden, indem wir

      1. grammatikalische Phänomene, die abgeprüft wurden, wiederholen und mit dem neuen Unterrichtsstoff verknüpfen;
      2. die erlernte Übersetzungsmethodik systematisch weiterführen.

Absprachen zum Thema „Mündliche Leistungsmessung“

1. Kriterien zur Beurteilung „sonstiger“ Leistungen

Wir stellen den SchülerInnen die folgenden Kriterien zur Beurteilung der „sonstigen“ Leistungen zu Schuljahresbeginn schriftlich vor und nehmen bei jeder Notenbesprechung hierauf Bezug:

  • mündliche Mitarbeit
  • Tests, kurze schriftliche Arbeiten
  • produktorientierte Leistungen
  • Lerntagebücher, Portfolios
  • Präsentationen, Moderationen
  • Team- und Gruppenarbeit
  • ggf. Heft- und Mappenführung.

Um einen Überblick über die Methodenkenntnisse der SchülerInnen zu gewinnen und uns auf diese Weise unsere Arbeit zu erleichtern, tragen wir für die Klassen 6-10 mit den SchülerInnen durchgeführte Einheiten zum Methodentraining (z.B. Präsentationsverfahren oder Gruppenregeln) in jahrgangsübergreifende Methodenblätter ein.

2. Korrektur und Bewertung

Wir verwenden regelmäßig mindestens zwei der folgenden Feedback-Methoden, um den SchülerInnen und Eltern die SchülerInnenleistungen transparent zu machen und damit ihre Selbsteinschätzung zu unterstützen sowie ihre Ausbildung in den Kompetenzbereichen zu gewährleisten und zu fördern:

  • Evaluationsbögen (Selbst-, SchülerInnen-SchülerInnen-, Lehrer-SchülerInnen-Feedback)
  • Portfolio (Sprachenbiografie)
  • Bekanntgabe der mündlichen Beurteilung/Noten anhand der vereinbarten Kriterien

(s.o.)