Organisation

Der Sportunterricht am HG findet pro Woche zweistündig in einer Doppelstunde vor- oder nachmittags statt.

Der EA-Kurs umfasst 5 Stunden Theorie (in der Regel die Themen Training und Gesundheit, Bewegungsaneignung und Bewegungsanalyse, Sport in historischer und gesellschaftlicher Sichtweise) und Praxis (Individual- und Mannschaftssportarten nach Absprache).

Die Örtlichkeiten werden nach Plan bzw. Absprache genutzt.

Die Unterrichtsinhalte sind entsprechend der vorgegebenen Themen Spielen (Aufwärmspiele/Kleine Spiele, Fußball, Handball, Basketball, Volleyball, Badminton, Hockey, Speedball und weitere Sportspiele),

Schwimmen, Turnen, Leichtathletik (Laufen, Springen, Werfen), Gymnastik/Tanz, Rollen/Gleiten (z.B. Skilanglauf), Kämpfen in einem Kerncurriculum auf die einzelnen Jahrgänge verteilt.

Wenn möglich wird den Schülern Gelegenheit gegeben, das Deutsche Sportabzeichen abzulegen.

 

Jährlich finden im Sommer ein Sportfest (5-9), in der letzten Januarwoche eine Ski-Langlauf-Jahrgangsfahrt (8), regelmäßig Jahrgangsturniere (z.B. 7 Basketball – letzter Tag vor den Weihnachtsferien ) statt. HG-Schüler nehmen am Altstadtlauf, Girls Kick, Mixed Turnieren und am Wettbewerb ‚Jugend trainiert für Olympia’ teil.

Leistungsbewertung

Leistungsüberprüfungen sind Bestandteil des Unterrichts, sie beziehen sich auf Ziele und Inhalte des vorangegangenen Unterrichts und auf die dort erarbeiteten Kenntnisse, Fähigkeiten und Fertigkeiten.

Die Absprachen der Fachkonferenz zur Messung praktischer und „sonstiger“ Leistungen sowie in Kursen, vor allem EA-Kursen, schriftlicher Leistungen und ihrer Gewichtung in der Gesamtbeurteilung sind im Folgenden zusammengefasst.

Mitarbeit im Unterricht

Die Mitarbeit im sportpraktischen Unterricht besteht aus folgenden Elementen:

  • Mitarbeit bei Auf- und Abbau der Geräte bzw. Spielplätze
  • Erfassen und Lösen von Bewegungsaufgaben auf allen drei (motorische, kognitive, emotionale) Ebenen
  • Kreative und sachlich fundierte Mitarbeit bei Gruppeneinteilung, Teambildung, Kampf- und Schiedsrichtertätigkeiten
  • Sportpraktisches Engagement in vielerlei Hinsicht

 

Überprüft und benotet werden Lernfortschritt, die möglichst fehlerfreie Durchführung geübter Fertigkeiten und Verhaltensweisen, der konstruktive Umgang mit Fehlern.

Die Mitarbeit im sporttheoretischen Unterricht besteht aus folgenden Elementen:

  • Beiträge zum Unterricht - dabei spielt nicht nur die Häufigkeit der Meldungen eine Rolle, sondern auch, ob kreative Ideen eingebracht werden, ob eine Darstellung verständlich und präzise ist, ob geübte Fertigkeiten fehlerfrei angewendet werden, ob mit Fehlern konstruktiv umgegangen wird...
  • Anfertigen und Erläutern von Hausaufgaben - dabei sind die Regelmäßigkeit der Anfertigung, die Vollständigkeit und die sachgemäße Darstellung der Hausaufgaben Kriterien, ebenso wie das verständliche Vortragen der beschrittenen Lösungswege...
  • Kurzreferate, Präsentationen, Ergebnisse und Darstellung von Partner- oder Gruppenarbeiten...

 

Absprachen zum Thema „Schriftliche Leistungsmessung“

1. Vorbereitung schriftlicher Leistungsmessungen  

1.1. Schriftliche Arbeiten werden mindestens eine Woche vor dem Termin angekündigt.

1.2. Es wird rechtzeitig bekannt gegeben, zu welchem konkreten Thema die Überprüfung stattfindet und welche Aufgabentypen vorbereitend dafür geübt werden können (Übungsaufgaben aus dem Buch oder Arbeitsheften, Arbeitsblätter usw.).

1.3. Den Schülern wird ausreichend Gelegenheit gegeben, in einer Stunde vor dem Klausurtermin Fragen zu stellen und Unklarheiten zu klären.

2. Korrektur und Bewertung

2.1. Korrekturen und Randbemerkungen zu Schülertexten heben Vorzüge und Schwächen der Arbeit hervor.

2.2. Bei der Rückgabe schriftlicher Arbeiten wird den Schülern der Noten-/Punkteschlüssel transparent gemacht. Ebenso wird der Erwartungshorizont bzw. die konkrete Gewichtung der einzelnen Aufgabenteile erläutert.

2.3. Falls möglich, enthält die Arbeit am Ende einen Text oder einen angehängten Bewertungsbogen, der den Schülern die Bewertung verständlich macht.

3. Lernen aus schriftlichen Leistungsüberprüfungen

3.1. Es wird sichergestellt, dass die jeweilige Wahl der Berichtigungs-/Überarbeitungsmethode den Schülern hilft, aus ihren Fehlern zu lernen und ihre Leistungen zu verbessern.

3.2. Wir lassen Schüler die für schriftliche Überprüfungen gelernten Inhalte auch im weiteren Unterrichtsverlauf anwenden, indem wir erworbene Kompetenzen, z. B.

a) im Rahmen des Unterrichts bewusst einfordern oder

b) die schriftlichen Aufgaben für Übungsphasen so auswählen oder abfassen, dass zuvor Gelerntes mit eingebunden wird.

Absprachen zum Thema „Lernen aus Leistungsmessung“

1.Kriterien zur Beurteilung „sonstiger“ Leistungen

Wir stellen den Schülern die folgenden Kriterien zur Beurteilung der „sonstigen“ Leistungen zu Schuljahresbeginn schriftlich vor und nehmen bei jeder Notenbesprechung hierauf Bezug, z.B.:

■ Mündliche bzw. praktische Mitarbeit
■ Tests
■ Portfolios
■ Präsentationen, Moderationen
■ Gruppenarbeit
■ ggf. Heft- und Mappenführung

Es bleibt den Kollegen vorbehalten, eine prozentuale Gewichtung der einzelnen Bereiche vorzunehmen. Keiner der Bereiche, mit Ausnahme der „mündlichen Mitarbeit“, sollte im Theorieunterricht jedoch mit mehr als 10% veranschlagt werden.

2.Mitarbeit im Unterricht

2.1. Wir geben unseren Schülern regelmäßig Rückmeldungen über ihre Mitarbeit im Unterricht.

2.2. Im Unterricht erhalten die Schüler Hilfestellungen, um eine Selbsteinschätzung vornehmen zu können. Die Selbsteinschätzung soll ihnen helfen herauszufinden, was sie schon sicher können und was sie noch lernen bzw. üben müssen.

2.3. In Gruppen angefertigte Arbeiten werden im Unterricht bewertet und die Schüler bekommen eine Rückmeldung über ihren Beitrag zur Gruppenarbeit.

2.4. Im Unterricht werden Kriterien entwickelt, die als Grundlage dienen, um angefertigte Arbeiten (Referate, Projekte, Berichte usw.) durch die Schüler selbst zu bewerten.

3. Gewichtung der schriftlichen und „sonstigen“ Leistungen

Grundsätzlich gehen schriftliche (Klausuren) und „sonstige Leistungen“ in der Sporttheorie zu jeweils 40% : 60% in die Endnote ein, da in einem Halbjahr nur eine schriftliche Leistungsüberprüfung erfolgt.

Theorie und Praxis stehen im EA im Verhältnis 1:2.