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Hier werden vorrangig ethische Problemfelder praxisbezogen besprochen.

Im Gegensatz zum Religionsunterricht trägt der Staat die alleinige Verantwortung für das Fach Werte und Normen. Um der Wahrung der Freiheit des Glaubens, des Gewissens und des religiösen und weltanschaulichen Bekenntnisses willen verlangt der Staat deshalb die weltanschauliche und religiöse Neutralität des Faches. Der gesetzliche Auftrag weist diesem Fach zwar vergleichbare Fragestellungen, Probleme und Sachverhalte zu, wie sie auch im Fach Religion behandelt werden, aber die Behandlung ist ausdrücklich nicht an die Grundsätze einer Religions- oder Weltanschauungsgemeinschaft gebunden. Dem Fach Werte und Normen fehlt das religiöse oder weltanschauliche Bekenntnis. Es werden wesentliche Wertvorstellungen, Normen und ethische Grundsätze vermittelt, wie die Grund- und Menschenrechte, die Prinzipien des demokratischen und sozialen Rechtsstaats, die Verpflichtung zur Erhaltung der natürlichen Lebensgrundlagen.