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„Politik ist nicht nur Denksport. Politik ist auch Handeln.“ (Helmut Schmidt)

Aktuelle politische, gesellschaftliche und wirtschaftliche Themen und Probleme sowie deren gegenseitige Abhängigkeiten und verschiedenen Interessen zu erfassen und diese zu beurteilen, sind Aufgaben des Politik-Wirtschafts-Unterrichts. Unser Ziel in unserem Unterricht ist es, dass sich unsere Schüler:innen zu mündigen, selbstbewussten Bürger:innen entwickeln. Wir möchten sie dazu befähigen, sich aktiv in die demokratische Gesellschaft einzubringen, verantwortungsbewusst zu handeln und dabei Politik als etwas erfahren, welches durch den eigenen Willen und den eigenen Einsatz gestaltet werden kann. In diesem Sinne bieten wir in unserem Unterricht eine Vielzahl an Erfahrungssituationen an, wie die Teilnahmen an Plan- und Rollenspielen im Unterricht, an Diskussionsveranstaltungen zu bevorstehenden Wahlen sowie an der Juniorwahl. In allen Jahrgängen streben wir einen kompetenz- und problemorientierten Unterricht an, der auch das Arbeiten mit digitalen Medien und Methoden berücksichtigt. Insbesondere in Jahrgang 11 legen wir einen besonderen Fokus auf das Feld der Berufsorientierung. In Vorbereitung auf ein zweiwöchiges Betriebspraktikum in diesem Jahrgang begleiten und befähigen wir unsere Schüler:innen dazu, eine eigene berufliche Perspektive für sich zu entwickeln.

 

Unterrichtsinhalte

Vorbemerkungen

Der vorliegende Arbeitsplan orientiert sich am Kerncurriculum Politik des Landes Niedersachsen. Das Kerncurriculum für die Sekundarstufe I strebt an, das Verhältnis von Politik und Ökonomie angemessen miteinander zu verknüpfen und berücksichtigt hierbei auch sogenannte “Basis- und Fachkonzepte”. Das Curriculum orientiert sich hierbei vor allem an den drei Kompetenzbereichen:

  • Fachwissen: Sach- und Analysekompetenz
  • Erkenntnisgewinnung: Methodenkompetenz
  • Bewertung: Urteilskompetenz


Unterrichtsschwerpunkte


Jahrgang 8

Politische Entscheidungsprozesse im Nahbereich

  1. Wofür brauchen wir unsere Gemeinde? Aufgaben der Kommunen
  2. Wer entscheidet, was vor Ort passiert? Analyse eines kommunalpolitischen Entscheidungsprozesses
  3. Wo bleiben die Bürger:innen? Möglichkeiten und Grenzen demokratischer Partizipation in der Gemeinde

Konsumentscheidungen Jugendlicher

  1. Was heißt wirtschaften? Unendliche Bedürfnisse und knappe Güter
  2. Billig = gut? Das Konsumverhalten unter der Lupe
  3. Ohne Moos nix los! Einkommensquellen und -verwendung
  4. Rahmenbedingungen: Rechts- und Wirtschaftsordnung


Jahrgang 9

Politische Willensbildungs- und Entscheidungsprozesse auf Bundesebene

  1. Die Verfassungsprinzipien und Grundrechte
  2. Wahlen – Parteien, Interessenverbände und Medien
  3. Regierung und Opposition
  4. Vom Problem zum Gesetz – Der Gesetzgebungsprozess

Unternehmen und Arbeitsbeziehungen

  1. Unternehmen und Arbeitsbeziehungen – Ziele und Strukturen von Unternehmen
  2. Konflikte und Lösungsmöglichkeiten betrieblicher Arbeitsbeziehungen


Jahrgang 10

Wirtschaftsordnung – Die Soziale Marktwirtschaft

Die Europäische Union

  1. Die Institutionen der Europäischen Union
  2. Politische und wirtschaftliche Motive der europäischen Integration
  3. Die Rolle der Europäischen Union in der internationalen Wirtschafts- und Sicherheitspolitik


Jahrgang 11

Wandel der Arbeitswelt in der globalisierten Gesellschaft

  1. Entwicklungen der Beschäftigungs- und der Produktionsstruktur
  2. Herausforderungen für Arbeitnehmer in der digitalisierten und globalisierten Wirtschaft

Globale politische und ökonomische Prozesse

  1. Unternehmen im internationalen Wettbewerb
  2. Internationalen Handels – Chancen und Risiken
  3. UNO – Akteur für politische Kooperation


Studien- und Berufsorientierung

Studien- und Berufsorientierung

Untersuchung des regionalen und überregionalen Ausbildungs- und Arbeitsmarkts bzw. der Studienangebote an favorisierten Studienorten.
Vorbereitung, Durchführung und Auswertung des zweiwöchigen Betriebspraktikums sowie Kooperation mit externen Partnern, wie der Bundesagentur für Arbeit (siehe auch die Informationsseite zur „Berufsorientierung am HG“) 


Jahrgang 12/13

In der Qualifikationsphase werden die folgenden Themen differenziert nach grundlegendem Anforderungsniveau und erhöhtem Anforderungsniveaus unterrichtet:

12.1       Politische Partizipation zwischen Anspruch und Wirklichkeit
12.2       Soziale Marktwirtschaft zwischen Anspruche und Wirklichkeit
13.1       Friedenssicherung als nationale und internationale Herausforderung
13.2       Chancen und Risiken weltwirtschaftlicher Verflechtungen

Organisation

Stundentafel

Jahrgang Kl. 5 Kl. 6 Kl. 7 Kl. 8 Kl. 9 Kl. 10 Kl. 11 Kl. 12 Kl. 13
Stundentafel / / / 2 2 2 3 Std. 3/5 Std. 3/5 Std.
Klassenarbeiten / / / 2 2 2 1+Praktikumsbericht 3 3

 

Schulbücher

                          

Jahrgang 8: Politik&Co 8 Niedersachsen Neu (2024)

Jahrgang 9 und 10: Politik&Co 9/10 Niedersachsen (2021) Digitales Schulbuch

Jahrgang 11: Kolleg Politik und Wirtschaft – Niedersachsen – neu click & study Einführungsphase Digitales Schulbuch

Jahrgang 12: Kolleg Politik und Wirtschaft – Niedersachsen – neu  click & study Qualifikationsphase 12 (grundlegendes und erhöhtes Anforderungsniveau) Digitales Schulbuch

Jahrgang 13:  Kolleg Politik und Wirtschaft – Niedersachsen – neu  Qualifikationsphase 13 (grundlegendes und erhöhtes Anforderungsniveau) Digitales Schulbuch

 

Leistungsbewertung und Leistungsmessung im Fach Politik-Wirtschaft

Die Fachkonferenz Politik-Wirtschaft hat beschlossen, die erbrachten Schüler:innen-Leistungen wie folgt zu bewerten:

Im Fach Politik-Wirtschaft werden Kompetenzen in den fachspezifischen Kompetenzbereichen Sachkompetenz, Methodenkompetenz und Urteilskompetenz ausgebildet. „Leistungen im Unterricht sind in allen Kompetenzbereichen festzustellen. […] Der am Kompetenzerwerb orientierte Unterricht bietet den Schüler:innen einerseits ausreichend Gelegenheiten, Problemlösungen zu erproben, andererseits fordert er den Kompetenznachweis in Leistungssituationen“ (KC I, S.20; KC II, S. 34). Die Leistungsfeststellung erfolgt auf der Grundlage der Bewertung der Ergebnisse „mündlicher, schriftlicher und anderer fachspezifischer Lernkontrollen zur Leistungsfeststellung“ (KC I, S. 20; KC II, S.34).

Sekundarstufe I:

„Mündliche und fachspezifische Leistungen gehen mit einem höheren Gewicht in die Gesamtbewertung ein als die schriftlichen Leistungen. Der Anteil der schriftlichen Leistungen darf ein Drittel an der Gesamtbewertung nicht unterschreiten“ (KC I, S.20).

Mündlichen und andere fachspezifische Leistungen:

  • „Beiträge zum Unterrichtsgespräch
  • Mündliche Überprüfungen
  • Unterrichtsdokumentationen (z. B. Protokoll, Lernbegleitheft, Lerntagebuch, Portfolio)
  • Anwenden fachspezifischer Methoden und Arbeitsweisen
  • Präsentationen, auch mediengestützt (z. B. durch Einsatz von Multi Media, Plakat, Modell)
  • Ergebnisse von Einzel-, Partner- oder Gruppenarbeiten und deren Darstellung
  • Langzeitaufgaben und Lernwerkstattprojekte
  • Freie Leistungsvergleiche (z. B. Schülerwettbewerbe)“

(KC I, S. 20/21).

Schriftliche Leistungskontrollen:

 „In schriftlichen Lernkontrollen sind alle drei Anforderungsbereiche ‚Reproduktion‘, ‚Reorganisation und Transfer‘ sowie ‚Reflexion und Problemlösung‘ zu berücksichtigen“ (KC I, S. 20). Es werden „überwiegend Kompetenzen überprüft, die im unmittelbar vorangegangenen Unterricht erworben werden konnten. Darüber hinaus sollen jedoch auch Problemstellungen einbezogen werden, die die Verfügbarkeit von Kompetenzen eines langfristig angelegten Kompetenzaufbaus überprüfen“ (KC I, S. 20).

Sekundarstufe II:

„Zur Ermittlung der Gesamtbewertung sind die Ergebnisse der Klausuren und die Bewertung der Mitarbeit im Unterricht heranzuziehen. Der Anteil der schriftlichen Leistungen darf ein Drittel der Gesamtbewertung nicht unterschreiten und 50 % nicht überschreiten“ (KC II, S. 35).

Mündliche und andere fachspezifische Leistungen:

  • „sachbezogene und kooperative Teilnahme am Unterrichtsgespräch
  • Erhebungen relevanter Daten (z. B. Informationen sichten, gliedern und bewerten, in unterschiedlichen Quellen recherchieren, Interviews und Meinungsumfragen durchführen)

·     Ergebnisse von Einzel-, Partner- oder Gruppenarbeiten und deren Darstellung

Unterrichtsdokumentationen (z. B. Protokoll, Arbeitsmappe)

  • Präsentationen, auch mediengestützt (z. B. Referat, Ausstellung, Video)
  • verantwortungsvolle Zusammenarbeit im Team (z. B. planen, strukturieren, reflektieren, präsentieren)
  • Umgang mit Medien und anderen fachspezifischen Hilfsmitteln
  • Anwenden fachspezifischer Methoden und Arbeitsweisen (z. B. Karikaturenanalyse)
  • Anfertigen von schriftlichen Ausarbeitungen
  • mündliche Überprüfungen und kurze, nicht bewertete schriftliche Lernkontrollen,
  • außerunterrichtliche Vor- und Nachbereitung (z. B. Hausaufgaben)
  • szenische Darstellungen (z. B. Rollenspiele)
  • freie Leistungsvergleiche (z. B. Schülerwettbewerbe)“

(KC II, S. 34/35).

Schriftliche Leistungskontrollen:

„Klausuren erfolgen prinzipiell auf der Grundlage materialgebundener Aufgaben. Die Teilaufgaben sollen so zusammengestellt werden, dass in jeder Klausur verschiedene im Unterricht vermittelte Kompetenzen mithilfe des Materials überprüft und die drei Anforderungsbereiche berücksichtigt werden. Dabei liegt der Schwerpunkt im Anforderungsbereich II (Reorganisation und Transfer), Anteile aus dem Anforderungsbereich I (Reproduktion) und dem Anforderungsbereich III (Reflexion und Problemlösung) müssen angemessen enthalten sein. Die Aufgaben müssen dabei auf den jeweiligen Unterrichtsstand bezogen sein“ (KC II, S.35).

Bewertung der Leistungen zur Berufs- und Studienorientierung:

„Der Fachunterricht im Fach Politik-Wirtschaft in der Einführungsphase beinhaltet zur Berufs- und Studienwahlvorbereitung Unterricht im Umfang von einer Wochenstunde. Die Leistungen der Schüler:innen in dieser Unterrichtsstunde werden nicht bewertet“ (KC II, S.34).

„Eine schriftliche Ausarbeitung der im Praktikum gewonnenen Erfahrungen ersetzt eine Klausur im Fach Politik-Wirtschaft im Schuljahrgang 11“ (KC II, S.35).

Fachkollegium

Nora Lena Albrecht

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Thomas Dornhoff

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